Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Aktienplan ist sinnvoll....

Der Bachelor, Wednesday, 14.04.2004, 16:34 (vor 7968 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: Aktienplan ist sinnvoll.... von Rüdiger am 13. April 2004 23:17:52:

Moin Rüdiger,
wenn du genau wüßtest, wie Fonds funktionieren und wie ein ausgewogenes Portfolio aussehen muß, was man nach Markowitz recht gut bestimmen kann, und Kenntnis über die Abwicklung von Anlage-Spar-Plänen hättest, und wenn du dich genau mit historisch belegbaren Fakten solcher Fonds befaßt hättest, würdest du nicht so einen hanebüchenden Unsinn schreiben...

Tja, ich beziehe mich im wesentlichen auf das Buch von Ogger "Kartell der Kassierer", und ich nehme an, DER weiß, was er schreibt. Ich bestreite ja nicht, daß es Leute gibt, die an der Börse reich geworden sind, aber genauso viele sind auch arm geworden .... Wenn selbst ein Börsenguru wie Kostolanyi (schreibt man den so?) bekennt, öfter in seinem Leben völlig pleite gewesen zu sein, dann komme ich halt zu dem Eindruck: Das ist was für Zocker, nichts für Leute wie mich, die eine solide Geldanlage suchen, die nicht viel Arbeit macht und risikoarm ist ....

Das ist kein Argument. In jedem Business gibt es Leute, die Pleite gehen, besonders wenn ihnen die notwendige Erfahrung fehlt. Langfristige Veranlagung in Aktien ist mit das solideste, was es gibt: Du kassierst jährlich deine Dividenden und in aller Regel wirst du auch noch Kursgewinne einstreichen.
Warum schreibt Ogger Bücher? Wohl nur, um damit zu kassieren. Wie kassiert man am besten? Indem man sagt, alles ist in Ordnung oder mit eher reißerischen Titeln wie "Das Kartell der Kassierer", "Nieten in Nadelstreifen", "der Börsenschwindel". Natürlich hat Ogger mit Vielem ja Recht und es ist richtig, auf fragwürdige Praktiken hinzuweisen. Allerdings behauptet Ogger gar nicht, die Börse sei schlecht, sondern vielmehr, dass den Leuten der nötige Durchblick fehlt und sie deswegen allerlei Gaunereien auf den Leim gehen. Die Anleger sind nicht emanzipiert.

Btw: Staatsanleihen bringen heute keine 4-5%... Du kannst froh sein, wenn du 3% bekommst...

Stimmt nicht - schau einfach mal in den Kurszettel der FAZ, Spalte Realrendite. Bei langlaufenden Staatsanleihen liegen die Werte immer noch über 4 %, mit Spitzenwerten bis 4,9 %.
Gruß, Rüdiger

Die Rendite hängt von der Bonität des Schuldners ab. Mit Anleihen aus dem Euro-Raum bekommst du sicher keine 4% mehr, gehe nach Venezuela oder Kolumbien, dann gibts auch mal 10%. Wohin das führen kann, hat das Beispiel Argentinien ja eindrucksvoll gezeigt (teilweise Tilgung).
Unternehmensanleihen bringen zwar etwas mehr, sind idR aber auch riskanter (siehe Worldcom, Enron, Parmalat).

Der Bachelor


gesamter Thread:

 

powered by my little forum