Re: Jammern auf hohem Niveau !
Als Antwort auf: Re: Jammern auf hohem Niveau ! von Garfield am 08. April 2004 10:44:26:
Servus, Garfield!
*Ja ja, aber ich sehe dazu keine andere Möglichkeit als die vorhanden Erwerbsmöglichkeiten auf alle arbeitsfähigen Menschen zu verteilen. Es wird keine 4 Millionen neuen Jobs geben. Selbst wenn die Konjunktur mal wieder anzieht, wird sich das auf den Arbeitsmarkt niemals so gravierend auswirken. Im Moment haben wir ja sogar die Situation, daß deutsche Unternehmen im Export durchaus sehr erfolgreich sind, trotz starkem Euro und trotz der angeblich so hohen Lohnkosten in Deutschland. Für 2004 haben Experten auch positive Prognosen abgegeben. An den Arbeitslosenzahlen ändert das alles aber nichts.*
Da werden diejenigen, die eine Arbeit haben, aber nicht begeistert sein und ein hartes Woerterl mitreden wollen. Mit mir liesse ich das nicht machen. Zwaenge man die Unternehmen per Gesetz dazu, dann wuerden noch mehr von ihnen gehen; mein Fanal waere das, ich wuerde es dann naemlich tun. Der Export ist die einzige Stuetze, die wir noch haben. Verteuern wir unsere Produkte noch mehr, indem wir die Unternehmen zum Leute einstellen zwingen, dann koennen wir gleich dicht machen. Arbeitslose sind uebrigens nicht gleich Arbeitslose; doch davon spaeter...
*...So sieht das reale Leben aus, Carlos.*
Genau. Das tut es so... lol.
*Aha. Und womit, bitteschön, soll ich die tausenden Aktien, die ich brauche, um wirklich Geld damit zu verdienen, bezahlen? Lohnsteuer, Rentenbeiträge, Sozialabgaben, "Ökosteuern" usw. lassen mir da leider nicht viel übrig.*
Okay. Einen Fernseher hast sicherlich auch du. Nimm dir das naechste Vierteljahr abends nichts vor; besser noch, wann immer du Zeit hast, setz dich hin, und schau dir konzentriert alle Boersennachrichten auf n=tv und N24 an, die Du kriegen kannst. Fuehr ueber die Indices meinetwegen auch Buch, wenn Du anfangs nicht genau weißt, wie die Zahlen korrelieren. Dazu kauf dir die monatlich erscheinenden Hefte von *Finanztest* (Stiftung Warentest Verlag), und studier die Indices und die Testergebnisse, speziell die der Aktienfonds sehr genau. Nach besagten drei Monaten bist du sicher fit genug, und hast kannst Dir einen gut getesteten Aktienfond aussuchen; dort einzusteigen kostet nicht die Welt. Du willst aber Urlaub machen? Du willst ein neues Auto? Deine Frau liegt Dir mit irgendwelchen Wuenschen in den Ohren? Dann hoer mir jetzt mal gut zu: Dann sparst Du eben verbissen, bis Du die Euro beisammen hast! Was denkst denn Du, wie es jemandem ergeht, der sich selbstaendig macht? Also jemandem, der auf lange Sicht eben auch mehr Geld haben will? Da sind die ersten Jahre Urlaube, Extra=Wuensche etc. weder zeitlich noch finanziell drin, sondern eine 60=, 70= oder 80=Stundenwoche steht auf dem Plan!
Aktienfonds haben den Vorteil, dass man neben der hohen Rendite eben auch sofort aussteigen kann, wenn man will. Deswegen musst Du auch immer dran bleiben und die Wirtschaftsnachrichten verfolgen. Ein Unternehmer muss das in seinem Unternehmen auch; er muss die wichtigsten Zahlen permanent im Kopf verfuegbar haben! Und nach ein paar Jahren wirst auch Du gutes Geld verdient haben. Glaub mir.
*"Dagegen spricht nix. Bis auf die betroffenen Unternehmen. Auch die machen halt pleite oder gehen nach China."
Jetzt jammern die Unternehmen doch immer über die ach so hohen Lohnkosten in Deutschland. Wenn sie keine menschlichen Arbeitskräfte mehr beschäftigen, entfällt dieser Kostenfaktor. Wieso sollten sie dann pleite gehen, wenn es eine Steuer auf vollautomatische Produktionsanlagen gäbe, die niedriger angesetzt wird als die jetzigen Lohnkosten?*
Die Sache ist genau andersrum: Weil die Kosten immer weiter gestiegen sind, hat man maschinisiert. Wenn sie noch weiter steigen, dann geht auch noch der restliche Mittelstand pleite oder sucht das Weite. Genau so ist es jetzt schon.
*"Wer soll diese *vollautomatischen Betriebe* denn aufbauen? Wer leiten?"
Carlos, wer leitet denn jetzt die allermeisten großen Unternehmen? Die werden nur noch ganz selten von ihren Besitzern geführt, und selbst dann brauchen diese angestellte Führungskräfte, die ihnen viel abnehmen. Aber die allermeisten Großunternehmen werden ausschließlich von angestellten Managern geführt. Die Besitzer halten meist nur noch die Hände auf, um den Gewinn zu kassieren und kümmern sich ansonsten um nichts mehr. So einem Manager ist es vollkommen egal, ob das Unternehmen, das er leitet, sich in privatem oder in staatlichem Besitz befindet. Volkswagen wurde im Übrigen nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Staatsbesitz überführt, und das hat dem Unternehmen in keiner Weise geschadet.*
Die Lage heute kann man nicht mit Nachkriegsdeutschland vergleichen. Und die Erfahrung lehrt, dass staatliche Monopolkonglomerate auf Dauer immer zu Denkfaulheit und Schlendrian neigen. Dem Eigentuemer, dem Staat also, wird es wurscht sein, wenn ein Staatsunternehmen pleite geht (gesetzt den Fall, man hat keine private Konkurrenz zugelassen), weil von denen niemals auch nur einer verantwortlich ist, wenn es drauf ankommt. Die Telekom ist auch heute noch Scheisse; aber ich erinnere mich mit Wut an die Zeiten, als ich nix weiter als ein Bittsteller war und par ordre de moufti die Gebuhren munter erhoeht wurden. Und du hast mir immer noch nicht erklaert, woher denn eigentlich all diese gigantischen Summen von Staatsgeldern herkommen sollen, die Du fuer Dein Versuchslabor benoetigst.
*"Was macht man, wenn die Sachen jetzt keiner will oder bezahlen kann?"
Dasselbe, was ein privater Unternehmer in der Situation auch tut.*
Und was ist das? Was ist, wenn so ein Riesending an Bedarf und Kosten vorbei geplant hat?
*"Was macht man, wenn die Geschichte so einigen Leuten zu dumm wird und sie in die USA abwandern?"
Wenn sich genügend Unternehmen in Staatsbesitz befinden, ist das auch kein Problem. Der Staat wird nicht in die USA auswandern.*
Klar... lol. Die Unternehmen nicht; aber die, die sie leiten sollen. Es lehrt die Erfahrung, dass die Privatwirtschaft fuer Spitzenjobs schon immer besser gezahlt hat als Vater Staat, und beim Vater Staat ist schon immer Misswirtschaft dazu gekommen, fuer die dann kaum einer die Verantwortung uebernehmen wollte.
*Carlos, du verstehst mich völlig falsch. Es geht mir nicht darum, die DDR wiederauferstehen zu lassen. Staatliche Betriebe gibt es in den entwickelsten kapitalistischen Staaten schon lange. Umgekehrt gab es in der DDR übrigens bis in die 60er Jahre hinein auch viele kleine und mittlere Unternehmen in Privatbesitz. Die fügten sich nahtlos in die DDR-Wirtschaft ein. Ihre Besitzer wurden nur aus rein ideologischen Gründen dazu gedrängt, diese Unternehmen an den Staat zu verkaufen, was ich für einen großen Fehler halte.*
Kleine Handwerker durften ihr Betriebe behalten, ich weiss. Und Du hast Unrecht: Sie fuegten sich nicht in die DDR=Wirtschaft ein, sondern wurden par ordre de moufti eingefuegt. Und zwar voellig nahtlos; das ist wieder richtig. Aber sie konnten noch so viel Umsatz machen, wie sie wollten; mit dem Buntpapier mit Ziffern drauf, genannt Mark der DDR, konnten sie sich nix kaufen. Weil es nix zu kaufen gab. Weil der Staat befahl, was hergestellt werden sollte und was nicht. Da gab es halt einmal Heizkoerper im Ueberfluss, ein anderes Mal Buestenhalter und Klopapier mit Eisenspaenen drin ohne Ende und wieder ein anders Mal Plaste und Elaste aus Zschkopau bis zum Abwinken. Und auf die tuckernden Affenhaemorrhidenschaukeln samt Ersatzteilen wartete man entweder bis zum Sankt Nimmerleinstag oder eben gewoehnlich 20 Jahre, waehrend Honi im Daimler einmal pro Woche den Spiegel las. Ich danke bestens. Nicht mein Fall. Wenn die DDR so spitze war, dann haben das offensichtlich doch so einige nicht auf die Reihe gekriegt; die wollten nur noch verduften. Also baute man die Mauer, damit sie dort blieben. Es war die DDR, die die Mauer baute und auch wieder einriss; nicht ich.
*In der DDR gab es eine Tankstellenkette namens Minol. Die wurde nach der Wiedervereinigung inklusive Raffinerien von der Treuhand übernommen. Wenn die in Staatsbesitz geblieben wäre, hätte der Staat so die Möglichkeit gehabt, eine echte Konkurrenz zum den großen Konzernen aufzubauen und so den Markt freier zu gestalten. Dann könnten die Mineralölkonzerne sich grundlose Preiserhöhungen heute nicht so einfach leisten.*
Staatliche Unternehmen und freier Markt ohne Ende... Garfield, das stimmt doch einfach nicht. Der Sprit ist sehr teuer geworden, keine Frage, und von berufsbedingten Fahrten will ich jetzt nicht reden. Offensichtlich ist der Sprit aber immer noch billig genug, um sein Luxusgemaecht zum naechsten Zigarettenautomaten zu karren, anstatt zu Fuss zu gehen. Offensichtlich ist der Sprit immer noch billig genug, wenn ich sehe, dass jede Menge Vollidioten mehrmals rings um das Supermarktkarree fahren, nur, damit sie irgendwann einen Parkplatz direkt neben der Eingangstuer ergattern; in der selben Zeit habe ich meine Einkaeufe schon laengst erledigt. Offensichtlich ist der Sprit immer noch billig genug, wenn sich die Leute mehrmals und alle Jahre wieder auf den Leidensweg in den Stau in Richtung Sueden begeben. Da wird Sprit ohne Ende verplempert. Wenn den Leuten der Sprit angeblich zu teuer ist, sie ihn aber nicht schlicht boykottieren und zu Hause bleiben, dann ist die Sache mit dem teueren Sprit bloss Gequatsche. Kein Staat soll eingreifen in Dinge, die ein Markt allein regeln kann. Und die Spritpreise kann der Markt regeln. Wenn er denn wirklich will.
Das sieht man momentan auch an den Autopreisen. Es ist richtig, in Deutschland gibt es leider kartellartige Zustaende; die Leute haben die geforderten Preise aber eben immer auch ohne zu murren bezahlt. Wir erleben jetzt, wie diese Zustaende peu a peu aufbrechen; der Hauptgrund dafuer ist, dass die Leuten eben nicht mehr so viel Geld wie noch vor ein paar Jahren haben. Und jetzt stehen bei den Herstellern jede Menge Autos auf Halde. Um den Absatz wieder anzukurbeln, muessen sie sich halt etwas einfallen lassen. Preissenkungen sind ein probates Mittel. Abgesehen davon sind viele der Karren ihr Geld schlicht nicht wert; wenn die Preise aber trotzdem bezahlt werden, dann hat nicht der Markt die Schuld, sondern der Dummkopf. Du kannst Dir ja immer auch einen guten Gebrauchten kaufen; die Auto=Clubs helfen Dir technisch und rechtlich dabei.
*"Der jetzige Kurs laeuft schon lange, schon seit ueber 30 Jahren darauf hinaus, dass immer mehr Leute ihr eigenstaendiges Denken an den Nagel neben der Eingangstuer zu diesem Staat abgehaengt haben"
Wie meinst du das denn? Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß die über 4 Millionen Arbeitslosen, die wir momentan in Deutschland haben, allesamt freiwillig arbeitslos sind? Dann wird es für dich aber höchste Zeit, endlich aufzuwachen und dir mal das reale Leben anzusehen.*
Doch, genau das meine ich, aber bezogen auf die Zeit der 70=er und 80=er; damals wurde der Keim gelegt fuer so viele Wirkungskreise mit negativer Rueckkopplung, i.e. Spiralen abwaerts, deren Folgen wir heute nicht mehr loswerden. Damals war es im Westen ein Leichtes, lange Zeit stempeln zu gehen, krank zu feiern, schwarz zu arbeiten, kurz, einen auf Lau zu machen. Damals hat man sich eine Sockelarbeitslosigkeit herangezuechtet, die man jetzt nicht mehr loswird. Das alles war natuerlich nicht umsonst zu bekommen, sondern musste in Form von immer hoeheren Sozialabgaben, immer hoeheren Steuern und immer hoeherer Staatsberschuldung bezahlt werden. Das nenne ich die Brandtsche Aberziehung des selbstaendigen Denkens. Mit den Jahren wurde die Wirtschaft immer internationaler. Zuerst entdeckten die Multis, dass sie sich den horrenden Steuersaetzen entziehen konnten, dann die groesseren Mittelstaendler, und jetzt, nach der vergeigten Wiedervereinigung und nachdem die Staatsschulden endgueltig aus dem Ruder gelaufen sind, auch die mittelstaendische Basis, wenn sie nicht auch Pleite gehen will. Du kannst ihnen ja hinterherfluchen, wenn du willst.
Die groesste Schuld daran tragen die Gewerkschaften. Die haetten sich schon laengst ueberlegen sollen, wer denn ihr eigentlicher Streikgegner sei, wenn von jedem zusaetzlich erstreikten Euro letztlich nur 30 Cent im Geldbeutel uebrig bleiben; dafuer kann der Chef naemlich nix. Ich kann mich auch noch daran erinnern, wie ich mich als Werkstudent immer wieder blutig geaergert habe ueber viele Kollegenschweine, die einen auf mannigfaltigen Lau machten, von den Betriebsraeten gegenueber der Unternehmensleitung aber gedeckt wurden und so deren Entlassung verhindert wurde. Schuld sind heute aber auch die Arbeitgebervertreter in der BfA, wo sie mit den Gewerkschaften und dem Staat zusammen sitzen und den Mangel verdammt schlecht und sauteuer verwalten, so, als sei nix geschehen. Deswegen gehoert die BfA weg.
*"Nicht ein Arbeitsplatz wird geschaffen, wenn man glaubt, man muesse dem boesen Besserverdienenden von nebenan was wegnehmen."
Wie schon geschrieben - du verstehst mich vollkommen falsch. Außerdem wird andererseits auch kein Arbeitsplatz geschaffen, wenn man einem Besserverdienenden noch etwas dazu gibt.*
Wie schon oben gesagt: Immer weniger sind dazu bereit, ihr sauer erarbeitetes Geld groessetenteils dem Staat zu geben, nur damit der es zum Fenster hinauschmeissen kann.
*"Du kannst so viel verkaufen, wie Du willst, aber trotzdem keine Gewinne machen und pleite gehen, wenn Dich die Kosten erdruecken."
Ja, und? Was hat das damit zu tun, daß man nun einmal mit aufwändigen Produkten mehr Gewinn erzielt? Ich sehe da keinen Zusammenhang.*
Also Garfield. Jetzt hol mal Deine Kenntnisse in Dreisatz= und Prozentrechnen hervor. Ich kann mit gut verkauftem Ramsch oder einfach auch niederpreisigen Produkten prozentual und per Saldo mehr Gewinn erzielen, als mit Luxusguetern. Aldi zeigt, wie das geht.
*Wenn du meinst, daß die Produktionskosten in Deutschland so hoch wären, dann erkläre mir doch mal, wieso ein und dasselbe Auto aus ein und derselben deutschen Fabrik im Ausland einige tausend Euro billiger ist! Vermindern sich die Produktionskosten etwa auf wundersame Weise, sobald ein Auto die deutsche Grenze überschritten hat?*
Aber Garfield. Es geht doch nicht nur um die reinen Produktionskosten, sondern um die Gesamtkosten. Und da spielt die Gesamtsteuerbelastung ein wichtige Rolle.
*Aber dieser Effekt scheint nicht nur an der Grenze aufzutreten, sondern merkwürdigerweise auch an Eingängen zu ALDI, Lidl usw. Auch da kostet so manches Produkt auf einmal nur noch die Hälfte. Aber das liegt dann wohl daran, daß kein Markenname aufgedruckt wird. So ein paar Milligramm Farbe können offenbar richtig ins Geld gehen...*
Ja, das weiss ich. Viele Hersteller verkaufen ihr teueren Produkte unter dem teueren Namen und auch gleichzeitig als billige Variante bei den Discountern. Der Dreh ist uralt. Na und? Wenn Du Dich von der Werbung fuer ein teueres Markenprodukt einlullen laesst, dann bist Du selber schuld. Du entscheidest doch, wofuer Du Dein Geld ausgibst, nicht der Hersteller.
*"Chinas Staedte sind voll von hochwertigen Autos."
Das habe ich auch nie bestritten. Trotzdem werden in China auch Autos für 5000 Euro verkauft. Außerdem kannst du die Verhältnisse in Großstädten, wo sich natürlich die Reichen konzentrieren, nicht mit den Verhältnissen in der chinesischen Provinz vergleichen.*
Nein, das ist falsch. Ich kenne keine einzigen Chinesen, der sich einen Neuwagen fuer 5000 Euro gekauft haette. Diese Zeiten sind laengst vorbei, auch deswegen, weil es, zum mindesten momentan, noch keine nennenswerten chinesischen Automarken gibt, die ernsthafte Konkurrenten waeren.
*"Erst dann, wenn ein Unternehmer ein gutes Umfeld hat, kann er auch investieren."
Das wird er aber nicht tun, wenn der Markt kein ausreichendes Wachstumspotenzial hat.*
Doch, das wird er schon. Der Markt drum herum waechst erst nach und nach. Zuerst geht es nur um gute Rahmenbedingungen fuer Investitionen und den Export der dort produzierten Gueter. Weil die auslaendischen Investoren in China, verglichen mit den maroden Staatsbetrieben, Spitzenloehne zahlten, wuchs dann auch der Markt drumrum. In China und ueberall hat das genau so funktioniert.
*Die Probleme sind folgendermaßen entstanden:
Nach dem Zweiten Weltkrieg fingen viele Menschen bei 0 an. Die Wirtschaft stellte sich darauf ein und bot zunächst billige Produkte an. Es gab dann z.B. zweisitzige Kabinenroller als Billig-Autos für Menschen, denen selbst der Käfer noch zu teuer war. Durch Marshall-Plan und andere günstige Umstände kam die deutsche Wirtschaft schnell wieder in Schwung, und da viele Männer (und auch einige Frauen) in Kriegsgefangenschaft oder sogar im Krieg gefallen waren, gab es zunächst Arbeitskräftemangel. Das zwang die Wirtschaft dazu, den Arbeitern und Angestellten mehr Zugeständnisse zu machen, sie also auch besser zu bezahlen. Das wiederum stärkte die Kaufkraft und den Binnenmarkt. Auf dieser Grundlage kamen dann auch die deutschen Exporte wieder ins Rollen, was die Situation noch weiter verbesserte. Die Löhne und Gehälter stiegen also an, aber das konnten die Unternehmen locker durch Preiserhöhungen ausgleichen. Der wachsende Markt gab das her. Die Menschen hatten immer mehr Geld, damit stiegen ihre Ansprüche, und Produkte wie diese zweisitzigen Kabinenroller verschwanden bald vom Markt.
Allein schon, um dem Arbeitskräftemangel Herr zu werden, aber auch aus prinzipiellen Gründen trieb die deutsche Wirtschaft die Automatisierung ständig voran. Zunächst war es noch so, daß viele Jobs schlecht durch Maschinen erledigt werden konnten. Aber mit zunehmendem technischen Fortschritt wurde auch immer mehr möglich, und Ende der 60er Jahre war der Punkt erreicht, an dem es in Deutschland mehr Arbeitssuchende als freie Stellen gab.
Man verringerte die Einfuhr ausländischer Arbeitskräfte, aber die Arbeitslosenzahlen stiegen von nun an kontinuierlich an. Das verunsicherte die Menschen zunehmend und brachte sie dazu, politisch mehr dem linken bzw. dem mittel-linken Lager zuzuneigen. Politiker waren von nun an darum bemüht, den Menschen Sozial-Geschenke zu machen, um gewählt zu werden. Außerdem schlachtete die DDR-Propaganda die steigende Arbeitslosigkeit im Westen natürlich gründlich für ihre Zwecke aus, und es war zu befürchten, daß die Westdeutschen womöglich den sogenannten "Kommunisten" hinterher laufen würden. Auch deshalb erschienen Zugeständnisse im Sozialbereich als dringend erforderlich, um auch in der Hinsicht möglichst besser dazustehen als die DDR.
Es war also nicht so, daß die Sozialleistungen die Arbeitslosigkeit verursacht haben, sondern ganz im Gegenteil hat die Arbeitslosigkeit bewirkt, daß mehr in den Sozialbereich investiert wurde. Auch weil es erst durch die Arbeitslosigkeit ja überhaupt immer mehr Sozialfälle gab.*
Das ist groesstenteils die sozialistische Umdeutung der Geschichte a la DDR, Garfield. Zu Beginn der 60=er Jahre war das Wirtschaftswunder naemlich schon vollbracht; anders, als es die Linke uns heute glauben machen will. Es gab es einen Arbeitskraeftemangel, richtig, aber gesucht wurden in erster Linie Leute fuer die Drecksarbeit, fuer die sich immer mehr Deutsche, auch Geringqualifizierte, die es schon damals gab, zu schade waren. Und weil man die betreffenden Leute nicht unbedingt zur Arbeit verdonnern wollte =der Staat hatte damals ja noch Geld, und die Gewerkschaften sorgten ja such dafuer= holte man eben vermehrt Gastarbeiter ins Land, von denen kaum einer deutsch konnte. Viele von denen, besonders Tuerken, koennen es bis heute nicht; nicht in der dritten, auch nicht in der zweiten und erst recht nicht in deren erster Generation.
Das Hauptprinzip der sozialen Marktwirtschaft war der Grundsatz *Wohlstand fuer alle*. Erreicht wurde das genau in der Reihenfolge, in der ich die Sache mit den Investitionen skizziert habe; die Forderungen der Gewerkschaften in den 50=er und auch noch in den 60=er Jahren waren noch grossenteils berechtigt. Sind Investitionen erst einmal erfolgreich verlaufen, dann soll man guten, intelligenten und gut ausgebildeten Leuten auch Spitzenloehne zahlen; das war schon immer richtig, weil man ein flaechendeckend hohes Lohnniveau fuer eine perfekt geschmierte Binnenkonjunktur braucht. China zeigt das jetzt geradezu exemplarisch; viele Unternehmer in Afrika oder Lateinamerika haben das dagegen noch immer nicht begriffen, auch ein Grund, weswegen gut ausgebildete junge Leute die Laender verlassen oder nach ihrer Ausbildung erst gar nicht mehr zurückkehren. Anhand von hochqualifizierten Leuten kann man zudem den Bildungsstand eines Landes insgesamt erkennen. Garfield, ich sage Dir: Hierzulande ist es mittlerweile verflucht schwer geworden, gutes Personal zu bekommen und schlechtes wieder zu feuern. Aus falsch verstandener Kollegialitaet wollten die Linken und die Gewerkschaften das so, und sie wollen es schon seit weit ueber 35 Jahren so. Das nenne ich das Aberziehen des selbstaendigen Denkens, das wir alle ueber steigende Steuern, Sozialabgaben und Staatsschulden bezahlen muessen. Wohlgemerkt: Von dem Brutto=Lohn eines Durchschnittsverdieners verbleibt netto immer weniger im Geldbeutel. Den Grossteil davon krallt sich Vater Staat, nicht der Chef; die Gewerkschaften wollten das so. Die Linken unter Willy Brandt haben das in großem Stil zu foerdern begonnen. Und genau da liegt auch einer der dicksten Hasen im Pfeffer; ich hab das oben unter den Auslandsinvestitionen und Automatisierung skizziert.
*Dann kam die Wiedervereinigung. Für die westliche Wirtschaft bedeutete sie vor allem die Öffnung des ostdeutschen Marktes. Vielleicht haben die Politiker der Kohl-Regierung wirklich daran geglaubt, daß dieser ostdeutsche Markt als Katalysator für ein neues Wirtschaftswunder wirken könnte. Es gab ja im Osten immerhin 17 Millionen Menschen, die mehrheitlich nur darauf warteten, endlich massenweise westliche Produkte konsumieren zu können. Deshalb tauschte man die DDR-Mark auch zu einem für die DDR-Bürger recht günstigen Kurs um. Man wollte ihnen ein gewisses Startkapital verschaffen, das dann verkonsumiert werden konnte.
Das funktionierte soweit auch noch, als dann aber immer mehr Menschen im Osten arbeitslos wurden und dann auch nicht mehr viel Geld zum Ausgeben hatten, ging auch ihre Konsumwut schnell wieder zurück. Und westliche Unternehmen machten nur wenig Anstalten, ernsthaft im Osten zu investieren. Oft reichten die Produktionsanlagen im Westen völlig aus, um den Bedarf der Ostdeutschen noch mit zu befriedigen. Im Westen wurden Anfang der 1990er Jahre dann auch zeitweise wieder neue Arbeitsplätze geschaffen. Da aber im Osten noch mehr Arbeitsplätze vernichtet wurden, stiegen die Arbeitslosenzahlen insgesamt doch munter weiter.*
Richtig, und genau so rum war es ja auch falsch, weil es so rum auch noch nie funktioniert hatte. Zuerst haette man eine Sonderwirtschaftszone und die Rahmenbedingungen fuer Investoren schaffen muessen, und eben nicht den Leuten das Geld zum Konsum in die Hand druecken, weil der kapitale Gegenwert dazu voellig fehlte. Deswegen war das grundfalsch, und jeder wusste das. Die Treuhand war eine gigantische Steuergeldvernichtungsmaschinerie, und der dicke Kohl wollte im Osten nur gewaehlt werden mit seinen Versprechungen von den bluehenden Landschaften. Fachleute ohne Ende hatten ihn damals gewarnt, dass die Umstellung von Tapetenmark in gute, harte Westmark so nie und nimmer funktionieren wuerde, weil der Staat ueber nacht pleite gehen wuerde. Kohl war das scheissegal, denn er musste ja noch nie was ausbaden. Allerdings haette auch ein verlogenes Chamaeleon wie Lafontaine die Geschichte nicht anders angepackt. Der saechsische Ministerpraeside Georg Milbradt fordert deswegen zurecht, aber halt Lichtjahre zu spaet, ein Transparenz= und Offenlegungsgebot bezueglich Investitionen und Buchfuehrung ueber Transferzahlungen in die Ostfoerderung.
*Soweit, so schlecht. Und, Carlos, wie würdest du diese Probleme lösen?
Freundliche Grüße
von Garfield*
Gute Frage. Eigentlich ist es jetzt schon fuer alles zu spaet, und der Weg in die Bananenrepublik ist vorgegeben. Ich weiss es wirklich nicht, Garfield; dieser Staat ist morsch und faul bis ins Mark; reif fuer eine Generalsanierung. Okay, ich versuche, ein paar Dinge zu skizzieren.
1.) Mit dem internationalen Waehrungsfond ein Schuldenmoratorium fuer ungefaehr fuenf, eventuell auch bis zu 10 Jahre aushandeln. Die Staatsschulden erdruecken alles. Seit 1966 hat Deutschland den Schuldentilgungsdienst beendet und schuldet nur noch um. Im Klartext: Alte Schulden werden mit neuen bezahlt. Schluss damit. Und anschliessend die Steuern fuer alle radikal gesenkt.
2.) Genau zwei Berufsgruppen haben sich diesen Staat gekrallt: Beamten und Juristen. Sie dominieren die drei Staatsgewalten und die Parlamente als parteiuebergreifend groesste Fraktion (im Bundestag so in etwa drei Viertel aller Abgeordneten). Schluss damit. Machtrueckgabe an jeden einzelnen von uns, und jeder einzelne von uns muss dazu notfalls auch gezwungen werden, fuer sich selber zustaendig zu sein. Dann geht es von alleine runter mit der irrsinnigen Staatsquote von ueber 50 %. Die muss weg.
3.) Die drei Gewalten muessen geschliffen werden; jede Menge Ballast muss dort raus. Sie muessen dazu verdonnert werden, fuer das Allgemeinwohl notfalls zu kooperieren, anstatt alles nur zu blockieren.
4.) Straffung der Justizgewalt und des gesamten sauteuren Gutachterzirkus. Bis auf wenige Ausnahmen Rueckabwicklung der grossen Strafrechtsreform von 1977. Natuerlich keine Todesstrafe, aber Uebernahme vieler Teile der amerikanischen Verhaeltnisse, weil viel billiger. Knacken des Feminats und Wiederherstellung der meisten Teile des Eherechts von vor 1977.
5.) Schaffung einer vierten Staatsgewalt, aber ohne das typisch deutsche Parteien= und Buerokratenbrimborium drumrum, und zwar eine Finanzgewalt, die genau zwei Aufgaben haette: Steuern zu erheben und den Staat mit Geld zu versorgen. Rechtliche Bei= oder Nebenordnung zur Bundesbank. Daher ersatzlose Abschaffung des Finanzministeriums und weiter Teile des Wirtschaftsministeriums. Festschreibung in der Verfassung eines Verbotes von Schuldenmacherei. Schulden duerfen nur noch kurzfristig gemacht werden und wenn ein zeitlich verlaesslicher Rahmen fuer die Rueckzahlung gewaehrleistet ist. So kann man auch keine abgehalfterten, talentlosen Lehrer ueber Nacht zu Finanzministern mehr machen und ihnen unser aller Geld in die Hand druecken fuer deren haltlose Versprechen aus wahltaktischen Gruenden.
6.) Knacken der Parteienmacht in saemtlichen Staatsorganen, die nicht direkt mit den Parlamenten zu tun haben.
7.) Die Gewerkschaften werden geschliffen, wie vor ueber 20 Jahren in England.
8.) Die Zahlungen an die EU werden mindestens halbiert. Offizielle Bruesseler Zahlen belegen, dass von jedem EU=Jahreshaushalt 25% bis 30% in dunklen Kanaelen versickern. Das sind fast nur Gelder aus Deutschland. Die EU=Kommission wird zur selben Transparenz verdonnert wie die Bundesregierung und muss sich kuenftig dem Votum der Waehler stellen.
Globalisierung ist auch steuerbar: Der Euro wird wieder abgeschafft und als notwendiges Fernziel festgeschrieben, wenn alle Teilnehmer die Voraussetzungen dafuer erfuellen. Eine stabile Mark, die laut Verfassung von talentlosen Politikern auch nicht mehr ueberschuldet werden kann, ist die beste Basis fuer eine gesunde Wirtschaft und ein dauerhaft stabiles, hohes Lohnniveau.
Eine Einigung Europas ist unabdingbar, gerade angesichts der machtbesessenen USA und der erwachenden Weltmacht China, aber mir der jetzigen EU geht das nicht mehr. Da hat Maggie Thatcher recht.
9.) Rechnungshoefe: Heute sind sie zahnlose Tiger, aber bis 1968 hatten sie das Recht zur Amtsanklage; korrupte Politiker und solche, die fahrlaessig mit den Staatsgeldern umgingen, konnte man vor Gericht bringen, was damals noch selten war. Dann aber hat die große Koalition die Rechnungshöfe geschliffen und ihnen das Recht auf Amtsanklage genommen. Haetten sie das nicht gemacht, dann saessen ein Kohl, ein Gysi, ein Welteke, ein Moellemann (lebte er noch) und viele andere heute schon laengst im Knast oder waeren zum mindesten politisch erledigt.
10.) Unsere Politiker gehoeren zu den weltweit am besten alimentierten. Beschraenkung von Bezahlung und Altersversorgung auf das noetigste; und vor allem Transparenz.
11.) Auf Cuba hat mir etwas gut gefallen: Zwar werden die Kinder in den Schulen natuerlich politisch indoktriniert, aber auf ganz Cuba habe ich noch keinen einzigen Analphabeten getroffen; ganz anders in saemtlichen anderen Laendern Lateinamerikas und auch in den USA. Cubanische Eltern ,die die Schulpflicht ihrer Sproesslinge geringschaetzen, werden drakonisch bestraft, wandern auch in den Knast, und das ist richtig so. Deswegen: Granatenharte Durchsetzung der Schulpflicht auch bei uns; Schluss mit dem weichgespuelten Wischiwaschi und Bildung rein in die Dummschaedel; Dummheiten sind dort schon zu viele drin. Fuer die Erziehung ihrer Kinder werden Eltern kuenftig mehr als bisher haftbar gemacht (natuerlich unter Einbeziehung der Vaeter, der das wieder sein duerfen und auch sollen).
12.) Ausweisung aller kriminellen Auslaender ohne Einlegung von Rechtsmitteln. Kein Beitritt der Tuerkei zur EU.
13.) Max hat das in seinem Forum richtig gesagt: Die Mehrheit der Leute da draussen ist an einer echten und vor allem intelligenten Debatte nicht interessiert und auch zu dumm dafuer. Panem et circenses. Das wird so bleiben. Deswegen bleiben meine Skizzen auch nur Skizzen. Leider.
carlos
gesamter Thread:
- Sterben die Deutschen aus? -
Andreas,
05.04.2004, 19:13
- Re: Sterben die Deutschen aus? -
MeckMax,
06.04.2004, 01:25
- Jammern auf hohem Niveau ! -
CnndrBrbr,
06.04.2004, 12:02
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Emmalein,
06.04.2004, 12:27
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Garfield,
06.04.2004, 14:39
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Emmalein,
06.04.2004, 16:39
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Garfield,
06.04.2004, 19:27
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Emmalein,
07.04.2004, 11:39
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Garfield,
07.04.2004, 17:06
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
carlos,
07.04.2004, 21:29
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Expatriate,
08.04.2004, 11:39
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! - Garfield, 08.04.2004, 14:04
- Es gibt Möglichkeiten, das zu umgehen... -
Jens,
08.04.2004, 18:58
- Re: Es gibt Möglichkeiten, das zu umgehen... - Garfield, 08.04.2004, 19:40
- Re: Es gibt Möglichkeiten, das zu umgehen... -
Sven74,
08.04.2004, 19:56
- Re: Es gibt Möglichkeiten, das zu umgehen... - Jens, 09.04.2004, 17:28
- Re: Es gibt M&39939;lichkeiten, das zu umgehen... -
carlos,
10.04.2004, 21:17
- Re: Es gibt M&39939;lichkeiten, das zu umgehen... - Jens, 12.04.2004, 02:20
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
carlos,
10.04.2004, 21:10
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! - Expatriate, 11.04.2004, 13:20
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Emmalein,
08.04.2004, 12:42
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! - carlos, 10.04.2004, 21:09
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Garfield,
08.04.2004, 13:44
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
carlos,
10.04.2004, 21:01
- Aktienplan ist Unsinn.... -
Rüdiger,
12.04.2004, 19:41
- ist teilweise Unsinn! -
Der Bachelor,
12.04.2004, 23:44
- Pokemon... -
Pokemon,
13.04.2004, 00:13
- Was denkst du auch nicht? n/t -
Der Bachelor,
13.04.2004, 01:52
- Re: Was denkst du auch nicht? n/t - Pokemon, 13.04.2004, 19:06
- Was denkst du auch nicht? n/t -
Der Bachelor,
13.04.2004, 01:52
- Pokemon... -
Pokemon,
13.04.2004, 00:13
- Nicht nur der Aktienplan ist Unsinn.... -
Nick,
13.04.2004, 00:43
- Re: Nicht nur der Aktienplan ist Unsinn.... -
Jens,
13.04.2004, 12:25
- Re: Nicht nur der Aktienplan ist Unsinn.... -
Garfield,
13.04.2004, 19:51
- Re: Nicht nur der Aktienplan ist Unsinn.... - Jens, 13.04.2004, 22:21
- Re: Nicht nur der Aktienplan ist Unsinn.... -
Garfield,
13.04.2004, 19:51
- Re: Nicht nur der Aktienplan ist Unsinn.... -
Jens,
13.04.2004, 12:25
- Re: Aktienplan ist sinnvoll.... -
terVara,
13.04.2004, 22:55
- Re: Aktienplan ist sinnvoll.... -
Rüdiger,
14.04.2004, 02:17
- Re: Aktienplan ist sinnvoll.... - terVara, 14.04.2004, 03:49
- Re: Aktienplan ist sinnvoll.... -
Der Bachelor,
14.04.2004, 16:34
- Re: Aktienplan ist sinnvoll.... - Rüdiger, 15.04.2004, 02:42
- Re: Aktienplan ist sinnvoll.... -
Rüdiger,
14.04.2004, 02:17
- ist teilweise Unsinn! -
Der Bachelor,
12.04.2004, 23:44
- @Carlos - Garfield, 13.04.2004, 18:04
- Aktienplan ist Unsinn.... -
Rüdiger,
12.04.2004, 19:41
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
carlos,
10.04.2004, 21:01
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Expatriate,
08.04.2004, 11:39
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
carlos,
07.04.2004, 21:29
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Garfield,
07.04.2004, 17:06
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Emmalein,
07.04.2004, 11:39
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Garfield,
06.04.2004, 19:27
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Emmalein,
06.04.2004, 16:39
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Garfield,
06.04.2004, 14:39
- Re: Jammern auf hohem Niveau ! -
Emmalein,
06.04.2004, 12:27
- Jammern auf hohem Niveau ! -
CnndrBrbr,
06.04.2004, 12:02
- Re: Sterben die Deutschen aus? -
MeckMax,
06.04.2004, 01:25