Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Antwort

Mus Lim ⌂, Tuesday, 27.07.2010, 01:15 (vor 5648 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

"Genderisten", "Gender Mainstreaming" sind auf gewisse Art sicherlich
negativ besetzte Begriffe.

Nicht per se. Immerhin wird das Programm des GM ja nicht von wenigen befürwortet, Gleichstellung (nicht Gleichberechtigung, sic!) von Mann und Frau, Gleichstellung aller Lebensformen etc.
Für Klaus Wowereit, Guido Westerwelle und viele andere werden das eher positiv besetzte Begriffe sein.

GM wurde umfunktioniert in eine weitere Form der
Frauenbevorzugung. Soweit bin ich d'accord.

Die Sache ist schlicht die, dass es wesentlich weniger Homosexuelle gibt als Frauen (Feministinnen). Das erklärt schlicht und ergreifend, warum GM in der Praxis meist (aber nicht immer) Frauenbevorzugung ist. Trotzdem muss gesagt werden dürfen, dass GM durchaus mehr umfasst.

Und ich stimme auch überein, dass, würde man
GM wortwörtlich aus Männersicht übersetzen, das eine oder
andere Positive dabei herauskäme.

Das ist ziemlich naiv gedacht, weil das GM-Konzept dafür nicht vorgesehen ist.

Nur für mich ist der Strang (den ich eröffnete) nicht unbedingt mehr
nachvollziehbar. Streitet ihr euch über Begriffe - oder Ideen und/oder
Ideologien?

Eugen möchte - wenn ich ihn richtig verstanden habe - offenbar GM als Synonym für Frauenbevorzugung, -förderung verstehen, während ich in GM mehr sehe als (nur) einen neuen Namen für einen alten Hut.

Danke für eure Antworten
Leser

Bitte
Mus Lim

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