Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Entschädigung für den Schaden: "Kind" ?

Altschneider, Monday, 19.07.2004, 16:20 (vor 7872 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Entschädigung für den Schaden: "Kind" ? von Sven am 17. Juli 2004 10:36:44:

Wenn man Kinder als "Schaden" sieht, ist es wahrlich kein Wunder,
das bei uns immer weniger Menschen Kinder wollen.

Recht hast du - war aber eine strategische Notwendigkeit der Frauenbewegung, Kindererziehung als Last und Mühe, eben Schaden, zu definieren, um entsprechende finanzielle Gegenleistungen zu bekommen.
Im Denken der Leute durchgesetzt hat es sich durch die Kindesunterhaltsregelungen, die ja den überwiegend weiblichen Erziehungsberechtigten die Kindererziehung als geldwerte Leistung, und damit als fremdbestimmte Mühsal gegenüber den Barunterhaltspflichigen (meist Männern, die ohnehin Karriere machen), aufrechneten.
Das heute Familien, so genannte allein Erziehende und alle anderen jammern, Kinder wären eine Mühe und Last (und gesellschaftlich dafür entlohnt werden wollen) statt sie als ein Stück Lebenqualität zu sehen, zeigt letztlich, wie umfassend der Feminismus unsere Gesellschaft schon vergiftet hat.
Altschneider


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