Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Entschädigung für den Schaden: genau

klausi, Sunday, 18.07.2004, 15:14 (vor 7873 Tagen) @ pit b.

Als Antwort auf: Re: Entschädigung für den Schaden: von pit b. am 17. Juli 2004 13:15:33:

Noch Grauseliger ist doch die Tasache das Frauen nur freiwillig kinder bekommen können.
Verhütungsunfälle oder -verzicht ausgenommen, aber selber Schuld!
Kein Gericht und kein Amt in diesem Land würde eine Frau verpflichten ein Kind auszutragen, oder sie Bestrafen wenn sie keines will.
Denn "ihr Bauch gehört ihr!"
Ich vermute dass unter Anderem die Geburtswehen dafür verantwortlich sind.
Das sind halt Schmerzen, und jemanden zu zwingen Schmerzen zu ertragen wird wohl irgendwie mit Körperverletzung gleichgesetzt.
Entscheidet sich nun eine Frau Mutter zu werden, dann gehört es wohl zu einem beliebten Volkssport sie mit Bewunderung, Achtung, Respekt und vor allem auch mit Mitleid zu überäufen.
Bei Männern hingegen sieht das ganz anders aus.
das Kreiswehrersatzamt und ein ganzer Haufen Gerichte, darunter auch das BVerG, sehen kein Problem darin junge Männer gegen ihren Willen zum Dienst als Soldat zu zwingen oder sie zu strafen, wenn sie sich weigern.
Denn, die Hände, die Füße, Arme, Beine, Kopf, Rumpf und natürlich auch der Bauch gehören eben nicht dem jungen Mann alleine sondern in erster Linie dem Staat und der Bundeswehr.
Anscheinend sind die Anstrengungen die ein unsportlicher, junger Mann bei dem Drill zu einer, für die Bundeswehr, brauchbahren Fitness erbringen muss in keiner Weise mit irgendwelchen Schmerzen zu vergleichen.
Natürlich unter dem Gesichtspunkt dass diese Anstrengungen nicht zur Erfüllung persönlicher Bedürfnisse dienen.
Und auch Verletzungen (Beinbrüche?) in der Grundausbildung, zu der der Staat junge Männer im zuge der Wehrpflicht zwingt, sind keine vorsetzliche
Körperverletzung, sondern in solchen Fällen nur dumme Unfälle.
Aber in wiefern zollt man solchen jungen Männer, die das haben über sich ergehen lassen, Respeckt? Gar nicht, wie es aussieht.
Das ist doch wohl das Selbstverständlichste der Welt.
Es ist schon eine Ironie, dass wenn Frauen eine freie Entscheidung treffen sie mit Respekt überhäuft werden, wärend Männer bei der Erfüllung eines für sie generell geltenden Zwanges keine besondere Beachtung finden.
Ist das nun ein menschlicher Fehler oder die Auswirkungen langwieriger, gesellschaftlicher und politischer dogmatisierung?

gute und zwingende argumente--wahrheiten sind immer einfach--fuer die gerichte waeren solche standpunkte,wie du sie vertrittst aber bestimmt zu spitzfindig und deshalb irrelevant.gegen den zeitgeist.
andererseits:wer hat jemals behauptet,dass das leben fair sein koennte!?

klausi


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