Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: So goes it not.

Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 16:01 (vor 8031 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: So goes it not. von XRay am 10. Februar 2004 12:09:52:

Regel: nicht pauschalisieren, keine Totalitäten. Das Leben ist bunt.

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1. Die Einhaltung dieser von dir aufgestellten Regel müsste zu allererst
bei dir greifen.
Doch du arbeitest umfangreich mit Unterstellungen und Pauschalisierungen.
Insofern solltest du zunächst einmal mit Priorität bei dir ansetzen,
DEINE Regel mit entsprechendem Verhalten zu schmücken.

Habe ich. Meine Einzelbeispiele waren bislang als solche gekennzeichnet.

2. Deine Regel ist DEINE Regel, nicht meine.
Paschalisierungen sind - aus meiner Perspektive - mitunter eine Notwendigkeit.
Ich gebe dir ein Beispiel:
Ich sage, dass Männer im allgemeinen größer sind als Frauen.
Darauf sagst du, das sei falsch, weil eine Pauschalisierung.
Du führst dann den Fall A, B und C ins Feld, wo eine Frau größer ist,
als der Mann.

Würde ich nicht sagen. Statistisch gesehen stimmt es in dem Fall.

Wer hat denn nun Recht?

Beide, weil die Diskussionsebenen unterschiedlich sind: die eine ist statistisch, die andere empirisch.

Ich meine, daß beide irgendwo Recht haben, nur wirst du mit einer ausschliesslichen Betrachtung von Einzelfällen die von mir dargestellte Tendenz womöglich nicht erkennen und schon garnicht vermitteln können. Eine Diskussion über Tendenzen wäre praktisch schier unmöglich.

Eine Unterstellung Deinerseits. Ich erkenne Tendenzen sehr wohl und bin in der Lage, empirische, statistische, strukturelle Probleme zu filtern. Nur die Reaktion auf meine Einzelbeispiele sind hervorragende Seismogramme.

Ich halte Frauen nicht mal tendentiell für Abzockerinnen. Und alle Männer sind auch keine potentiellen Vergewaltiger - nicht mal tendentiell.

Bei Pauschalisierung sollte natürlich jeweils klar gemacht werden,
dass es Ausnahmen gibt. Von daher verbieten in sich zumeist ALL-Aussagen.
Diese wären an Worten wie NIE, ALLE, IMMER usw. zu erkennen.
Solche Aussagen wären auch: "Männer sind...", weil hier - wenn
auch nicht explizit gesagt, der Eindruck ensteht, alle Männer
wäre gemeint.

Was strukturelle Aussagen angeht, die gerade nicht unbedingt pauschalisieren müssen, kann man sich auf statistische und wissenschaftliche Ergebnisse stützen.

3. Ich messe mich nicht unbedingt an deinen Regeln, sondern an meinen.
Ebensowenig wirst du dich an meinen Regeln messen lassen.

Ja, ein typsicher Trend einer falsch verstandenen Demokratie. Wenn jeder nach seinen eigenen Regeln Fußball spielt, dann wird der Fußball sterben. Selbst in Teams am Arbeitsplatz werden Regeln vereinbart, damit sich überhaupt produktiv arbeiten läßt. Nein, Regeln sind allgemein und verabredet und aus dem einfachen pragmatischen Grund: weil sonst nichts funktioniert.

4. Wir werden uns zumindest - wie ich schon sagte - an den Regeln
messen lassen müssen, deren Einhaltung wir von anderen fordern.

Ich habe sie nicht gefordert. Ich lasse mich nicht persönlich angreifen und Posts, die nicht mal verstanden wurden, depravieren. Solche Mängel darf man benennen. Selbst wenn man nicht darf, werde ich es tun.


Anti-Sexistin


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