Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: So goes it not.

Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 13:35 (vor 8032 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: So goes it not. von XRay am 10. Februar 2004 11:00:21:

...

Beweis mit doch erst mal, daß es diese Ex-Freunde meiner Kolleginnen nicht gibt.
Wie stehst Du dazu, wenn eine gut verdienende Frau mit so einen Freund Schluß macht und mit einem Kollegen durchbrennt, der sein Leben im Griff hat?

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Nicht ablenken.
Es nützt nichts in den Raum zu stellen, dass ich der Meinung wäre,
es gäbe den Fall A, B oder C nicht. Diese Fälle beantworten nicht meine
Frage, sondern sollen lediglich dazu dienen, eine von dir behauptete,
von mir nicht getroffene Aussage zu entkräften. Schöne Taktik, aber
leider für die Katz.
Du erinnerst dich? Ich fragte, wie deine Regel bezüglich
klischeehaften Äußerungen ist.

Regel: nicht pauschalisieren, keine Totalitäten. Das Leben ist bunt. Wer eine Totalität voraussetzt "Frauen = Abzockerinnen im Scheidungsfall", "Frauen immer unqualifiziert im Job", "Männer per se immer qualifiziert", "Männer zocken nie ab", der tobt nur seinen persönlichen Wahn aus.

Ich kenne solche und solche. Es gibt Männer, die sind so unterqualifiziert, daß ich sie für bestimmte Stellen niemals einsetzen würde und sie für das Unternehmen untragbar finde. Ich kenne Frauen, die würde ich nie einstellen, weil ich weiß, daß sie innerhalb von drei Monaten in Mutterschaftsurlaub gehen würden. Den Schluß, daß "Männer" oder "Frauen" generell unqualifiziert sind, ziehe ich daraus NICHT. Ob jemand faul ist, hängt doch sehr vom Individuen ab und die sind bekanntermaßen verschieden. Aber hier wird das offenbar getan. Z.B. sind auch andere Reaktionen denkbar, wenn ich solche Fälle von Männern erwähne, als der große Klischeeruf, z.B. die: ja, leider gibt es das in Einzelfällen, wenn ich eine Frau hätte, die mir in einer Beziehung alles aufdrückt, sich selbst aber nur einen faulen Lenz macht, hätte ich mich auch getrennt. Kann ich verstehen, daß die Frau sich getrennt hat. Aber stattdessen: Klischee! Stimmt alles nicht. - Da geraten doch die Diskussionsebenen gewaltig durcheinander.

Bislang finde ich die Diskussionskultur hier undiffernziert, unsachlich, unfundiert und einseitig. Suse ist die auffällige Ausnahme und ein anderer Andreas scheint doch zumindest Ansätze von Sachorientierung und Argumentation zu haben.

Die restliche "Argumentation" - ich beziehe mich auf diesen Thread - geht auf die Depravierung von Gegenmeinungen und anderen Interpretationskonzepten, sollten diese auch nur ergänzen und noch nicht mal strukturell kontradiktorisch sich zum Maskulinismus verhalten (wie z.B. die Gender-Diskurs) - hinaus. Schwache Diskussionskultur.

Anti-Sexistin


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