Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Noch'n Nachtrag: "EigentümlichFrei" über die Zerstörung der Familie

Garfield, Tuesday, 02.09.2003, 12:11 (vor 8192 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: Noch'n Nachtrag: "EigentümlichFrei" über die Zerstörung der Familie von Rüdiger am 01. September 2003 18:33:51:

Hallo Rüdiger!

Ich stimme dir da völlig zu - ich hatte gestern nur weder Zeit noch Lust, das alles so lang und breit aufzuschreiben.

Mit dem Studium hatte ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand z.B. Theologie studiert - wenn er denn auch die Absicht hat, nach dem Studium in diesem Bereich irgendwie tätig zu werden, also sein erworbenes Wissen auch anzuwenden.

Bei Kindern reicher Eltern sieht man es aber leider nicht selten, daß die fast wahllos von einem Studiengang zum nächsten springen. Man merkt deutlich, daß die überhaupt keine Orientierung im Leben haben, sondern einfach nur studieren, weil ihre Eltern das so möchten und weil sie sonst arbeiten müßten, um nicht als Faulenzer und Gammler zu gelten. In solchen Fällen fände ich die Einführung von Studiengebühren auch durchaus sinnvoll. Man könnte es ja so machen: Wenn jemand ein Erst-Studium absolviert, muß er oder sie dafür keine Studiengebühren zahlen. Für alle weiteren Studiengänge, die danach begonnen werden, sind dann Studiengebühren fällig (egal, ob das Erst-Studium erfolgreich beendet oder abgebrochen wurde), und die sollten mit jedem weiteren Studiengang steigen. Dann hätten weiterhin alle Menschen unabhängig vom Einkommen die Möglichkeit zum Studium, es wäre aber auch einigermaßen sichergestellt, daß Leute, die einfach nur aus Langeweile studieren, dies zumindest weniger auf Kosten der Steuerzahler tun könnten.

Freundliche Grüße
von Garfield


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