Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Erneut, lieber Gerüchte statt Fakten

Bruno, Friday, 18.07.2003, 14:50 (vor 8237 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Erneut, lieber Gerüchte statt Fakten von HemmaNedDo am 17. Juli 2003 16:14:04:

Hallo Jörg,

keine Frage, es gibt in der Familie Männer, die ihre Frauen und Kinder misshandeln und dass dagegen etwas getan wird, getan werden muss, ist gut und richtig.

Aber das Gewaltschutzgesetz ist von Anfang an einseitig nur zum Schutz der Frauen vor häuslicher Gewalt geplant worden. Unter Missachtung internationaler und natio-naler Studien, die eine ungefähre Ausgeglichenheit von Täterinnen und Täter bele-gen, wurde in einer beispiellosen Hetzkampagne gegen Männer der Mann als der Pauschalverbrecher und die Frau als das Pauschalopfer dargestellt. Im Modellprojet des Landes Baden-Württemberg http://www.baden-wuerttemberg.de/sixcms_upload/media/377/platzverweis_www.pdf z.B. wird oh-ne jegliche weitere Erläuterung nur von Gewalt gegen Frauen und vom Schläger Mann geredet.

Das Resultat: Trotz o.g. Erkenntnisse sind bisher ausschließlich Männer, niemals jedoch ist m.W. auch nur eine einzige Frau der Wohnung verwiesen worden.

Das Gewaltschutzgesetz ist gut für den Schutz der geschlagenen Frauen aber den geschlagenen Männern hilft es nicht. Und das ist ungerecht. Alle Parteien reißen große Sprüche mit Gender Mainstreaming und Chancengleichheit für Frauen und Männer. In Wirklichkeit kümmert man sich ausschließlich um die Probleme der Frauen. Keine Chancengleichheit für Frauen und Männer sondern Einbahnstraßen-Chancengleichheit für Frauen.

Das hat nichts mit Grünen oder sonst was zu tun. Das gilt für alle Parteien. Das Ge-waltschutzgesetz wurde, glaube ich, von der früheren CDU-Familienministerin Nolte angeleiert. Wenn nicht stimmt, bitte korrigieren. Alle Partein sind da verheuchelt und verlogen.

Die Frage ist deshalb nicht, warum Männer es nicht wahr haben wollen, dass Frauen in der Familie misshandelt werden, sondern warum Politkerinnen und Politiker sich weigern über Gewalt gegen Männer zu reden.

Und ändern wird sich daran gar nichts.

Gruß

Bruno


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