Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Ungleichberechtigung per Gesetz

Manifold ⌂, Tuesday, 29.03.2011, 00:04 (vor 5409 Tagen) @ Bero

hierbei also überhaupt nicht geachtet. Trotzdem betrachtest du es als
legitim, und die Ablehnung des Frauenwahlrechts, wo man über den Daumen
auch grosse Unreife unterstellen könnte unbeschadet einzelner
herausragender Frauen, eben nicht.

Bei Männern gäbe es genauso Anlass grosse Unreife zu unterstellen und dennoch möchtest du nur Frauen das Wahlrecht absprechen, aber das hatten wir schon. Ausserdem ist die Chance, dass ein 14-jähriger die benötigte Reife aufweist geringer als ein 20-jähriger.

Das Gleiche gilt übrigens auch für Frauen. ;-)

Hat das Ganze einen durchdachten Hintergrund oder ist es wirklich nur
Konditionierung? Vor 1971 konnte doch in der Schweiz sehr wohl das
Undenkbare gedacht werden.

Selbstverständlich ist es durchdacht - im Gegensatz zu deinem Prokrustes-Bett. Hast du es eigentlich schon gefunden?

Also dass Gesetze Freiheit schaffen, ist nun wirklich eine abstruse
Behauptung. Sie schränken Freiheit ein ("Einschränkung" und "Grenzen
finden" steht so sogar in Verfassungswerken), wo das zum Gemeinwohl
notwendig ist.

Dann sag' mir doch, ob du lieber als Höhlenmensch in der Steinzeit leben möchtest oder als moderner Mensch in einem Rechtsstaat. Welcher von beiden hat wohl mehr Freiheit in Form von Optionen, Wahl- und Entfaltungsmöglichkeiten?

Wer Freiheit lediglich als die Abwesenheit von Ordnung versteht, der mag mit der simplen Gleichung, dass weniger Gesetze mehr Freiheit mit sich bringen sicher gut leben können.

Doch Freiheit ist mehr als nur tun und lassen zu können, was man will.

ernsthaften Willen belegen, diesen zur Durchsetzung zu verhelfen. Tut er
diese nicht (und das ist heute vielfach der Fall, reine Symbolpolitik),
macht er sich lächerlich und zum zahnlosen Papiertiger. Seine Autorität
erodiert und es geht in Richtung Anarchie

Deshalb schrieb ich auch "sinnvolle Gesetze und ihre Durchsetzung"

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis


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