Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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"Gleichberechtigung" gib's nicht ...

Manifold ⌂, Monday, 28.03.2011, 21:35 (vor 5409 Tagen) @ Bero

Aus der Unterschiedlichkeit der Geschlechter, insbesondere der
Gebärfähigkeit.

Biologie ist kein Imperativ, sondern gibt uns Optionen.

der Praxis wird es nicht funktionieren, weil die Weiber sich per
Schwangerschaft verpissen, und das wiederum kannst du nicht verhindern.
Denn Zwangsverhütung, Sexverbot, Zwangsabtreibung usw. ist alles
menschenrechtswidrig.

In Israel gilt eine zweijährige Wehrpflicht für Frauen. In den Mikrobiologie-Labors der ETH müssen Forscherinnen, die mit Listerien arbeiten eine Erklärung unterschreiben, dass sie in dieser Zeit nicht schwanger werden (sonst haftet die ETH nicht für eine Missgeburt). Rekruten und Rekrutinnen hier in der Schweiz unterschreiben am Anfang ihrer Dienstzeit eine Verzichtserklärung, in der sie von gewissen Rechten Abstand nehmen.

Mit dem richtigen politischen Willen wäre eine Frauenwehrpflicht durchaus möglich.

Aber ich persönlich bin sowieso für die Abschaffung der Wehrpflicht.

Die Frau hat also ein natürliches, eingebautes Recht, sich vor bestimmten
Dingen zu drücken, und gegen das kommst du bei allem Idealismus nicht an.

Kein Recht ist universell oder absolut - sondern ist immer abhängig vom kulturellen Hintergrund einer Gesellschaft. Eine Frau kann sich nur mit einer Schwangerschaft rausreden, wenn eine Kultur sie lässt - und dies ist auch im Westen mit seinen Menschenrechten nicht automatisch gegeben (siehe oben).

Lotsen. Kann sein, dass eine Frau einen Test mit Bravour besteht, je
nachdem, wo sie sich im Zyklus befindet. Einen halben Monat später kann es
um ihre Fähigkeiten aber schon ganz anders bestellt sein, und dann kann es
hochgefährlich werden.

Der Einfluss der Regel auf die Psyche wird von Frau zu Frau verschieden stark sein. Manche Frauen merken kaum etwas davon, andere sind stark davon betroffen. Es ist wohl eher eine Frage der Charakterstärke, ob und wie sehr sich Männer und Frauen von ihren Hormonschwankungen beeinflussen lassen - also nichts Gravierendes, was man nicht mit ordentlichen, notfalls mehrmals wiederholten Psychotests ausfiltern kann (auch Männer haben Tiefs).

Frauen vor der Menopause sind mit quartalssaufenden
Männern zu vergleichen.

Hast du dafür eine Quelle?

Die meisten vernünftigen Frauen würden dem wohl zustimmen, nur
verblendete Ideologinnen nicht. Komischerweise wollen Männer davon nichts
mehr wissen, obwohl sie es eigentlich wissen. Sie wollen einfach so tun,
als gebe es das gar nicht, also die Realität ignorieren.

Und wieso kannst du oder sie von einer Frau auf alle Frauen schliessen? Wieder die Kristallkugel? Ich will auch so ein Ding ;-)

Selbstverständlich ist das dümmliche Gleichmacherei.

Wieso "selbstverständlich"? Wie kann ein Recht, das alle haben, Menschen gleich machen? Das würde mich jetzt echt interessieren.

Ich verstehe auch gar nicht, warum man so etwas Idiotisches nun unbedingt
machen soll?

Ich auch nicht, darum frag' ich ja wie man Menschen mit Rechten gleich macht.

Macht das die Menschen glücklicher? Das bezweifle ich.

Stell' dir vor, auf diesem Planeten geht's nicht primär darum, was glücklich macht ...

Dann sind angeborene
Unterschiede aber auch höchst ungerecht.

Ja, sind sie. Wegen dem muss man daraus jedoch noch kein Drama machen und sofort die Hälfte der Menschheit ausschliessen

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis


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