Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Stimmt nicht!

Bero, Monday, 28.03.2011, 18:37 (vor 5409 Tagen) @ Hinweis

Aber einer der wichtigsten Punkte in dem Bemühen der Männerrechtler um
klare Begriffe - und seit langem diskutiert - ist der Unterschied zwischen
"Gleichberechtigung" und "Gleichstellung". Von den Politikern wird es
(wohlwissentlich und berechnend?!) quasi synonym verwandt, aus
männerrechtlicher Sicht stellen diese Begriffe Gegensätze dar.

Wer bist du, das definieren zu können? Für mich stellen diese beiden Begriffe keine Gegensätze dar, sondern das eine ist die logische Folge oder Umsetzung oder Verschärfung des anderen. Gleichberechtigung ist schon immer ein politischer Begriff der radikalen Linken, wie kann der also "reingewaschen" werden, wenn er doch nie in dem Sinne verwendet wurde, wie du ihn gern hättest (und auch nie so gedacht war)?

Gleichberechtigung ist die Voraussetzung der Freiheit in unserer
Gesellschaft, weil sie dafür sorgt, dass prinzipiell jedem alle
Möglichkeiten offen stehen, wenn er bereit ist, die dafür erforderliche
Leistung zu erbringen.

So ein Schwachsinn. Gleichberechtigung geht vom Gedanken an einen Staat aus, der den Menschen Rechte zu verleihen hat, also von einem totalitären Staat. Wie kann das "Voraussetzung von Freiheit" sein? Welche Rechte möchtest du dir denn gern von einem Staat genehmigen lassen?
Richtig ist, dass der Mensch prinzipiell alle denkbaren Rechte natürlich besitzt und der Staat diese lediglich durch Gesetze einschränkt, in einem guten Staat nur mit nachvollziehbarer Begründung und im Interesse des Gemeinwesens.

Der wichtigste Punkt in diesem Zusammenhang ist für uns Männerrechtler,
dass wir nicht den Fehler machen, die synonymische Begriffsfehlverwendung
der Politiker zu übernehmen, sonst kommen wir dahin, Gleichberechtigung
abzulehnen, obwohl wir statt dessen gegen Gleichstellung sind

Soso, sind "wir"? Ich nicht. Ich bin gegen Gleichberechtigung und vor allem gegen die gedankenlose Verwendung solcher Begriffe. Du redest doch auch nicht von "völkisch", "Blut und Boden", "rassisch minderwertig" und dergleichen, wenn du nicht mit der dahinterstehenden Ideologie übereinstimmst? Warum dann bei Kommunisten-/Feministenvokabular?

Der einzig akzeptable Begriff ist Gleichbehandlung (durch den Staat)


gesamter Thread:

 

powered by my little forum