Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Friedwilli, Sunday, 27.02.2005, 11:45 (vor 7647 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Rüdiger am 27. Februar 2005 00:00:20:

wer mit 260 Sachen unterwegs sein möchte, muß das mit dem ICE tun, sorry, aber für solche Scherzchen sind öffentliche Straßen eines so dichtbesiedelten Landes nicht geeignet. Punkt.

Gruß, Rüdiger


Kompletter Blödsinn. Wer rechtzeitig sein Überholabsicht anzeigt, gibt dem "Raser" ausreichend Zeit zu bremsen.

Na gut, dann mach ich das in Zukunft so ... Aus welcher Entfernung sieht man einen Blinker gut? 100 Meter? Okay, dann guck ich, wenn ich mit 105 ein mit 80 fahrendes Wohnwagengespann überholen will, mal kurz in den Rückspiegel, sehe einen 100 m entfernten Porsche auf der Überholspur, denke mir: alles klar, der sieht ja meinen Blinker, und ziehe entschlossen rüber nach links - alles recht so? SO kann ja eigentlich nix passieren, zumindest nicht, wenn der Porsche nicht schneller als ca. 140 fährt ...
Meintest Du es so? ;-)))

Außerdem überholt man, wenn ein ausreichender Blick im Spiegel, freie Bahn anzeigt. Deutsche Strassen sind für diese Geschwindigkeiten gebaut und noch sind diese erlaubt.

Ja, leider. Bin immer wieder erstaunt, was die Raserfraktion hier und anderswo an "Argumenten" immer wieder bringt. Komplette Ignoranz der allgemeinen Betriebsgefahr "hohe Geschwindigkeit". Max gerade eben wieder: "Wohnen die alle auf der Autobahn?" - nein, aber sie befahren sie millionenfach, dadurch unterscheidet sich unsere Verkehrsdichte vom australischen Outback. Das weiß er auch genau, er möchte sich nur mit flapsigen Bemerkungen aus der Verlegenheit bringen.
Tschüß und EOD
Rüdiger

Morgen,

Der Hintermann kommt mit 140 km/h, ist 100 Meter hinter dir, du fährst 100km/h. So hast du also zu warten bis ich vorbei bin, da ich ansonsten, wahrscheinlich noch bremsen muß. Mit den 40 km/h die ich schneller bin als du, dauert das nur einige Sekunden und alle Beteiligten fahren sicher und selbstbestimmt. Auf einer freien Autobahn, kann man über Kilometer den rückwärtigen Verkehr beobachten und alternativ zu deinem Verhalten wie folgt vorgehen: Man zeigt dem Hintermann, die Absicht des Überholens spätestens an, wenn noch ein Abstand von 500 Metern besteht. Hierduch wird Ihm nicht nur das bremsen erspart, was immer auch ein Signal an alle Nachfolgenden ist, die oft falsch reagieren, sondern der Schnellere fährt entspannter, da er rechtzeitig eindeutige Signale erhalten hat
DANKE PARTNER (Der Stärkere zu dem Schwächeren)

Umgekehrt bedeutet das natürlich:
Sehe ich als Raser einen Partner der überholen will, werde ich Ihm immer den Vortritt lassen. Vorausetzung ist, daß er ein Partner ist,
der besprochenen Regeln so anwendet wie sie gedacht sind und somit seinen Teil zu partnerschaftlichem Verhalten beiträgt. Aus Faustregel gilt für mich: Solange der Hintermann nicht bremsen muß, kann man auf seine Spur wechseln, Voraussetzung ist der nötige Sicherheitsabstand. Partnerschaftlich ist zum Beisbiel das Reißverschlußsystem und wenn es richtig angewendet würde, könnten die meisten Staus verhindert werden. Bei diesem Thema sehe ich allerdings keine Gnade für potenzielle Mörder, die bei 200 km/h 3 Meter hinter der Stoßstange des Vordermannes kleben, denn da hört der Spass auf.

Friedwilli, der rasende Partner,
(30 Jahre frei von Unfällen, wo sich richtig was verbiegt)


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