Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Friedwilli, Saturday, 26.02.2005, 16:39 (vor 7648 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Eugen Prinz am 26. Februar 2005 13:46:52:

Ich war nicht dabei und du wahrscheinlich auch nicht. Nach dem, was bekannt ist, fuhr Einer so vehement und dicht auf, dass Eine sich "zu Tod erschrak". Wenn das alles war, dann langt mir das. Nicht diese Frau musste sich an solchen Verkehrsstil gewöhnen, sondern dieser Fahrer durfte so nicht auffahren. Das erlaubt noch nicht mal die StVO.
Der Mercedesfahrer kann Fangio, Kling, Moss und Caracciola in einer Person sein. Das konnte sie nicht wissen, und das brauchte sie auch nicht zu interessieren. Sie war nicht auf der Rennbahn.
Die Straße ist kein Internet-Forum. Sie ist ein Raum ständiger Gefahr. Nach einer einfachen physikalischen Gesetzmäßigkeit steigt die Wahrscheinlichkeit für Zusammenstöße mit steigender Geschwindigkeit der Teilchen. Das belegt die Statistik auch eindrucksvoll. Die Straße muss(!) aber prinzipiell allen zu Verfügung stehen, auch den Langsameren, den Alten, den weniger Geschickten, denen die keine Rennfahrerasse sind. Es geht um Mobilität. Das ist nach Kommunikation eines der wichtigsten Güter. Es kann nicht in Frage kommen, dass dieses Gut "Testfahrern" vorbehalten bleibt, die ihre aggressiven Impulse nicht sublimieren können.
Es gefällt mir auch nicht, wenn Eine vor mir rumtrödelt, dauernd links fährt, an der Ampel nicht in die Gänge kommt - da wird selbst der Buddhist schwer geprüft. Wenn es mir das wert wäre, könnte ich sie anzeigen, Trödeln ist schließlich auch nach der StVO verboten. Aber was solls. Meine Rächerin lebt schon und trödelt morgen vor ihr herum - am Lenkrad klebend, verrutschte Perrücke, mit ´ner Brille wie Colaflaschenböden...
So gesprochen
Eugen

Das Gesetz der Wahrscheinlichkeit besagt aber auch, wenn ich auf einer Spur die mit 300 befahren werden kann trödele, ein Verückter von hinten kommen kann, der ausrastet, weil er ohne jeden Grund, jetzt Reifen und
Beläge erneuern kann. Rechtsfahrgebot durchsetzen minimiert das Problem und wäre die beste Lösung, Drängler und Raser glaubhaft anzusprechen.
Die Polizei tut ja das Gegenteil, wohl ein wenig verweiblicht Sichtweise.
Dränglern begegne ich fast nie, aber vielleicht hat es ja damit zu tun, daß ich sofort räume, wenn ich jemanden behindere. Er könnte es doch wirklich eilig haben, weil Ihre Fruchtblase platzt.


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