Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Missverständnis...

Emmalein, Monday, 26.04.2004, 14:59 (vor 7956 Tagen) @ Paul

Als Antwort auf: Missverständnis... von Paul am 26. April 2004 10:14:36:

Hi, Paul,

und nun nehmen wir mal an, ich wäre Dir unterhaltspflichtig, und das Kind würde bei Dir wohnen. Ich habe früher auch gelernt, mit billigeren Turnschuhen mein Leben zu leben und würde so einen Konsumterror nicht einsehen. Und ich würde Dir nahelegen, das Kind in eine Schule mit Schuluniformen zu schicken (noch gibt es die hier in D nicht, aber wenn das mit dem Konsumterror so weitergeht, kann ich mir das durchaus vorstellen), und deswegen nur Turnschuhe mit vergleichbar guter Qualität, aber eben nicht von der Marke bezahlen wollen.

Und nun? Haben wir einen Konflikt, der auf dem Rücken des Kindes ausgetragen wird.

So lange Eltern zusammenleben, ist das mit dem Zusammenraufen in dem Punkt auch noch recht einfach. Aber wenn die zwei sich trennen - was dann? Ist dann der Partner, der gegen den Konsumterror wettert, verpflichtet, den Konsumterror zu finanzieren? Oder nicht?

Ich denke, dass das geteilte Sorgerecht hier auf seine Grenzen stösst. Und dass der beschriebene Vorschlag so einfach nicht praktikabel ist - vor allem auch bei den nicht differenzierbaren Ausgaben, wie etwa für Nahrungsmittel, Unterhaltung etc. die Pokemon ja schon genannt hat.

Es grüsst freundlich
das Emmalein


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