Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Hausmann erhängt Kinder

HemmaNedDo, Thursday, 17.07.2003, 11:29 (vor 8238 Tagen) @ Bruno

Als Antwort auf: Re: Hausmann erhängt Kinder von Bruno am 16. Juli 2003 12:44:06:

...Was ist der Unterschied, ob die Frau die Kinder durch eine Scheidung zugewiesen bekommt oder durch die Beendigung des Vertrages?

Was hat das zunächst damit zu tun? Das Ganze ist so kompliziert, dass man zunächst die Einzelbausteine betrachten sollte. Also: die Ehe als Institution abschaffen und Lebenspartnerschaften schaffen. Damit ist gleichzeitig die Diskriminierung von freiw. Lebenspartnerschaften weg.
Unterhalt, wie woanders schon gut beschrieben: bei Hausfrauenehe bis zur Ende einer Umschulungs/Eingliederungemaßnahme.
So, das ist der Idealfall. Und was bei Trennung nach 40 Jahren? Wie hier schon postuliert wurde: abschieben auf die Allgemeinheit? Danke, nein.
Und Kinderbetreuung 50/50 bei 800 km Entfernung? Aha, jetzt wirds kompliziert. So gibt es x Konstellationen, die berücksichtigt werden müssten. Aber letztendlich plädiere ich für schwedische Verhältnisse. Das seztzt aber voraus, dass beide gleichberechtigt und gemeinsam an der Erziehung teilnehmen genauso wie am Familieneinkommen. Und letzteres bedeutet für Männer, dass sie eben nciht die Karriere vor die Famile stellen können. Aber das wollen sie meist nciht.

Das Problem ist, dass man Väter nur solange Erziehungsqualitäten und Erziehungsrechte vorheuchelt, solange die Frau sich im Beruf verwirklichen will. Will sie das nicht mehr, oder will sie die Kinder ist der Mann nur wieder ein erziehungsfauler, verantwortungsloser, Kinder und Frauen schlagender Schwerverbrecher.

Nur, wenn er das während der Ehe schon getan hat. MEist ist es so, dass die Selbstverwirklichung des Mannes zu Lasten der Familie geht. Von der Siete kann man es auch mal betrachten, ne?

Jörg


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