Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Schuld- vs. Zerrüttungsprinzip

Manfred, Thursday, 17.07.2003, 02:06 (vor 8239 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Re: Schuld- vs. Zerrüttungsprinzip von Lars am 16. Juli 2003 12:30:18:

Bisher war ich Anhänger des Zerrüttungsprinzips, bin es im wesentlichen noch immer. Allerdings hat mich Ferdis Argumentation schon etwas nachdenklich gemacht. Halte aber auch die Ansichten von z.B. Lars für nachvollziehbar.
Mein momentaner Schluß (um es mal kurz zu sagen) ist wirklich der:
die Ehe selbst und ihre rechtliche Umsetzung sind es, die uns in eine Art von zwischenmenschlicher Beziehung hineinpressen, die heute nicht mehr tragbar scheint. Zugleich sind es natürlich auch unsere Ansprüche an das Leben, Worthülsen wie "Selbstverwirklichung" haben Ehre und Moral als lebensgestaltende Tugenden in der Rangfolge der Wichtigkeit auf die Plätze verwiesen.

Wie wäre es mit folgendem Modell (Schnellschuß, unter Vorbehalt ;-)
Im Falle einer Scheidung ohne Kinder gibt es keine Unterhaltsberechtigung!
Falls ein Partner zunächst nicht ausreichend für sich sorgen kann, springt der Staat(!) ein und gewährt ein Darlehen, welches aber Teilweise sagen wir (70%) in z.B. 3 Jahren zurückzuerstatten ist.

Bei Ehen mit Kindern verfährt man ähnlich, ein solches darlehen sollte auch den Kindern zustehen. Die Abzahlung desselben obliegt beiden Elternteilen spätestens dann wenn die Kinder aus dem Haus sind.

Fällt mir grade so ein :-D ich bitte um Aussetzung einer sofortigen Hinrichtung.

Schöne Grüße,
Manfred


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