Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Die Feministinnen setzen ein Thema...

Joseph S, Wednesday, 28.04.2004, 01:18 (vor 7955 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Die Feministinnen setzen ein Thema... von Nick am 27. April 2004 18:15:43:

Hallo Nick,

weiter unten (index.php?id=28074) kann man nachlesen, daß
die Frauen aller Parteien und nicht nur die Grünen für Unisextarife sind. Frauen kümmern sich
ja nicht viel um Politik, aber auf ihre Interessen achten sie schon, und die Mehrheit der
Wähler ist weiblich. Männer haben bei der Wahl viel größere Schwierigkeiten, weil sie auch
noch anderes wie Wirtschaftspolitik, Umweltpolitik ... beachten. Ich kenne keine Partei, für
die es nicht gute Gründe gibt, sie nicht zu wählen, besonders, wenn man sich anschaut, welche
Teile ihres Programms sie in ihrer Regierungszeit umgesetzt haben, und welche nicht.

Beim Slogan "Die Hälfte der macht für Männer" frage ich mich, ob die ahnen, daß zur Erfüllung
dazu die Frauen viel Macht abgeben müssen.

Praktisch wird das auf "Männer raus aus der Riester Rente!" hinauslaufen, es sei denn die
Förderung übersteigt die Beitragsdifferenz.

Ich bin jetzt gespannt, ob jetzt der Run der Männer auf die Riesterrente losgeht, um sich
noch schnell einen Geschlechtsabhängigen Vertrag zu sichern, der dann Vertrauensschutz
geniest.

Ach ja, die gesetzliche Rentenkasse gibt es auch noch, und da sind die Frauen schon seit
langem bevorzugt, und da sind auch die meisten zur Zahlung verpflichtet.

Die Differenz von 7 Jahren in der Lebenserwartung ist übrigens nicht der neuste Stand der
Statistik. Männer holen hier auf. :-)

Gruß
Joseph


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