Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Vergleichende Statistiken / Tabelle nachträglich eingefügt

Andi, Monday, 29.12.2008, 00:56 (vor 5651 Tagen) @ Tigresa

Hallo Tigresa

Mit keinem Gesetz der Welt ist es möglich,
den Frauen, die sich mit Herz und Seele gegen das Kind entschieden
haben, das Leid zu nehmen, welches eine Zwangsschwangerschaft verursachen
würde.

Es ist nicht möglich und nicht sinnvoll, alles Leid zu nehmen, weder durch Gesetz noch irgendwie sonst. Das meiste Leid wird sowieso durch den Zwang verursacht, ausreichend Nahrung, Kleidung und Unterkunft zu erlangen.

Das vergleichsweise geringe Leid der Schwangerschaft, warum sollte man das überhaupt nehmen dürfen? Auf Kosten des Lebens eines anderen Menschen (des Kindes) und bei der herrschenden weiblichen Allmacht der Frau in Abtreibungsfragen auf Kosten der Würde eines anderen Menschen (des Vaters). Beides wiegt doch mehr als das "Leid" der Schwangerschaft.

Gruß,
Andi

PS: Was die Frage nach Abtreibung nach Vergewaltigung anbelangt:

Ja, ich bin gegen Abtreibung. Noch viel stärker bin ich aber gegen die unumschränkte Allmacht der Frau und die völlige Ohnmacht des Vaters bei der Abtreibung (und beileibe nicht nur dort).

Falls es eine wirkliche Vergewaltigung wäre (keine nachträglich nur gefühlte), würde ich dem Vergewaltiger aber kein Mitspracherecht bei der Abtreibung geben. Und ich hätte hier dann vermutlich keine Einwände gegen eine Abtreibung auf Entscheidung der Frau - diesen letzten Punkt habe ich aber noch nicht völlig durchdacht.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum