Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: "mit zwei fetten Negern in eine Zelle"

Norbert, Friday, 26.11.2004, 18:29 (vor 7741 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: "mit zwei fetten Negern in eine Zelle" von Max am 26. November 2004 15:40:03:

Hi Odin,
Es geht also schon einen Schritt weiter: Wir diskutieren dann nicht im einen Fall, in dem TATSÄCHLICH ein Leben gerettet werden kann (dies ist ohnhin möglich, z.B. durch den "finalen Rettungsschuss"), sondern jemand MEINT, er könnte vielleicht ein Leben retten.
...wo, bitteschön, ist Dein Punkt? Was soll diese gnadenlose Prinzipienreiterei Daschner gegenüber? Ja, der Mann MEINTE....weil er eben nicht WISSEN konnte, daß der kleine Jakob bereits tot gewesen ist. Und?

Sorry Max.
Genausso meinte Herr Dascher auch erst einmal nur, daß der Beschuldigte auch der Täter war.
Und wußte es nicht.
Er hätte sich auch irren können.

Aber daß er etwas tat, was nicht durch Gesetze gedeckt war, wußte er dagegen schon.

Und daß er in seiner Funktion als Staatsorgan diese Gesetze übergangen hat.

Im übrigen bin ich mir absolut sicher, dass diejenigen, die so eifrig Partei für Herrn Daschner ergreifen, nie in den Genuss eines etwaigen für ihn positiven Urteiles kommen. Wenn der Sohn von Hinz und Kuntz von nebenan bedroht wird, wird sich kein Polizist für ihn ins Zeug legen. Wenn es aber der Sohn eines mächtigen Bankiers ist, sieht das schon anders aus.
...Widerlich, dieses klassenkampfbewusste Linksgestammel. Jakob von Metzler war ein 11-jähriger Junge, der sich seine Eltern auch nicht ausgesucht hat. Er war einfach ein kleiner Junge. Um sein Leben ging´s und nicht um den Beruf seines Vaters. Ebenfalls ging es nicht um die Motivation für Daschner´s Fehler. Oder willst Du Daschner unterstellen, daß ihm das Leben von Jakob wurscht gewesen ist und er lediglich Pluspunkte bei Jakob´s Vater sammeln wollte? So dreckig kann ich nicht denken, tut mir leid...
Herr Daschner wird sicherlich noch in den Genuss seiner Entscheidung kommen, wenn das Verfahren erstmal beendet ist.
...hoffentlich raubt´s Dir den Schlaf.
Kampf dem Proletariat! - Max

Maax, ich möchte dich bitten auf eine sozial verträgliche Wortwahl zurück zu kommen.

Der Mord an Jakob von Metzler aus Geldgier ist verabscheuenswürdig.
Doch der Zweck heiligt eben nicht alle Mittel.
Leider, auch nicht in diesem Fall.

Das mir bekannte Verhalten des Herrn Daschner ist für mich allerdings genauso verabscheungswürdig.
Den dann könnte man so ziemlich alles damit begründen.
Ich nehme ihm mittlerweilen obige Begründung eben nicht mehr ab.
Die Fakten sprechen gegen ihn.

Odin hat einen Verdacht ausgesprochen, mit welcher Begründung weiß ich nicht.
Manches spricht aber dafür, daß Herr Daschner einen tollen persönlichen Erfolg wollte, mit seinen Mitteln.
Hätte er es geschafft, nun er hätte als strahlender Held dagestanden.
Hat, leider für das Mordopfer nicht geklappt.

Wäre er aber nicht so dumm gewesen seine Methoden noch in einem Aktenvermerk abzulegen, ware er auch nicht angeklagt worden.
Die Methode war eindeutig verboten.

Wie gesagt, nur meine Meinung.

Gruß
Norbert


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