Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: "mit zwei fetten Negern in eine Zelle"

Eugen Prinz, Friday, 26.11.2004, 13:17 (vor 7741 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: "mit zwei fetten Negern in eine Zelle" von Norbert am 26. November 2004 09:17:32:

Hallo Norbert,

danke für deine Stellungnahme.

Unser Rechtsgut als abstrakt abzuqualifizeren halte ich fatal.
Wie willst du deine dir wichtigen Themen noch vertreten, wenn Rechtsgut nur abstrakt, und damit vernachläßigbar ist?

Nicht vernachlässigen - Güter abwägen! Ich sähe gerne, dass der konkrete Einzelfall über den Prinzipien steht. Dann kann eben nicht "grundsätzlich" der Mann aus der Wohnung verwiesen werden, sondern es muss der Einzelfall geprüft werden, dann kommt die Ministerin nicht mit ihrem Spruch durch: "Der Schläger geht, die Geschlagene bleibt."

Und Leuten vom Schlage Herrn Daschners einen Persilschein für ihr Handeln ausstellen.

Davon kann überhaupt keine Rede sein. Es muss eben geprüft werden. Wenn Daschner sich unverhältnismäßig verhalten hat, muss er bestraft werden. Von einem Persilschein könnte nur gesprochen werden, wenn keine gerichtliche Überprüfung möglich wäre, wenn Gäfken keine Rechte hätte.

Aber hier gibt es eben auch eine umgekehrte Vorverurteilung nach dem Motto: ...hat eine absolute Grenze überschritten ... Höchststrafe, basta!

Weiteres in meiner Antwort an Garfield.

Einen freundlichen Gruß von Eugen


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