Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: deutsche Aussenpolitik

Peter, Friday, 24.09.2004, 18:12 (vor 7804 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Genau das ist der Vorgang.... von Norbert am 24. September 2004 08:12:30:

Außerdem sollte man nicht unterschlagen, wie viele Gelder regierungsseitig für alles Mögliche ins Ausland verschenkt wurde und wird.
Vieles noch als versteckte Reparationszahlungen für verlorene Kriege.
Die Politiker hatten/haben die Spendierhosen an, wenn sie irgend etwas im Ausland 'erkaufen' können, wie z.B. die Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung.
Häufig nicht einmal mit irgend einer Gegenleistung.

Das Grossteil des Geldes ging nach Russsland. Russlands Einwilligung in die Wiedervereinigung war politisch wichtig, insbesondere, weil sie von Frankreich und England nicht gewollt wurde. Die Wiedervereinigung haette sowohl von Russland (militaerisch) als auch von den USA (politisch) gestoppt werden koennen. Da sollten wir froh sein, dass die Russen eher Geld wollten und die USA sich wegen ihrer Groesse auch vor einem wiedervereinigten Deutschland nicht fuerchteten. Auf lange Sicht kommt uns Wiedervereinigung und Abruestung billiger als kalter Krieg.

Aber wir Deutschen müssen weiterhin Buße tun, und unsere vitalen Interessen preisgeben.

Bitte vergiss nicht, wieviel Hass gegen Deutschland noch virulent ist in den ehemals deutsch besetzten Staaten. Deutsche Aussenpolitik ist ein Gang auf duennem Eis. Unsere vitalen Interessen liegen in friedlichem Ausgleich und bluehendem Handel, was am besten durch die EU garantiert wird, und in der EU zahlen die reichen Laender eben mehr ein als die armen. Das heisst nicht, nicht auf eine hoehere Kostenbeteiligung Frankreichs und Englands zu dringen.

Gruss,

Peter


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