Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Sammelantwort: Wir wissen eben nix genaues

Ferdi, Saturday, 19.06.2004, 23:19 (vor 7902 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Sammelantwort: Wir wissen eben nix genaues von Peter am 19. Juni 2004 17:55:39:


Hallo zusammen!

Hier erst mal ein etwas ausführlicher Bericht über den Fall:

[image]

Quelle: General-Anzeiger Bonn, vom 18. Juni 2004

Peter: Und eben diese genaue Umstände kennen wir nicht. Mit dem heutigen Wissen in der Hand ist es einfach, klüger zu sein als der Richter.

Eines wissen wir genau: Der Mann ist unschuldig bestraft worden. Daher muss der damalige Richter in fahrlässiger Weise Ermittlungen unterlassen haben, die die Wahrheitswidrigkeit der Zeugenaussagen untermauert hätten. Solche Indizienbeweise kann es also nicht gegeben haben, denn sonst hätte sich ja heute die Unschuld nicht herausstellen können. Es sind also Fehler gemacht worden, das wissen wir sehr wohl. Dazu brauchen wir nicht klüger zu sein als der Richter sondern nur 1 und 1 zusammenzählen.

Das sehe ich anders. Frauen sind nicht schlechter als Männer, und die meisten würden sich dazu nicht hergeben.

Das mag schon sein, aber Frauen werden ungleich mehr in Versuchung geführt, so etwas zu tun, und zwar durch eben diesen "Frauenbonus". Im umgekehrten Fall hätten Männer es viel schwerer, sie würden so eine Aktion daher garnicht erst starten. Ausserdem mögen Männer solche hinterlistigen Attacken nicht, sie kämpfen lieber mit offenem Visier. Frauen wissen ganz genau, dass das Wort "Vergewaltigung" eine magische Wirkung auf Gerichte hat, schon wegen solcher Schmierblätter wie die Zeitung mit den vielen nackten Weibern auf der Titelseite.

Viele Frauen übernehmen allerdings unbewusst Voruteile gegen Männer aus der feministischen Medienlandschaft.

Eben! Das verstärkt dieses Verhalten ja noch, weil sie durch diese Vorurteile auch noch meinen, sie würden gerecht handeln.

Willst du wirklich von einzelnen Verbrechern auf das ganze Geschlecht schließen? Sollten wir solche Verallgemeinerungen nicht besser gewissen Feministinnen überlassen, die behaupten: 'Alle Männer sind Vergewaltiger'.

Sie haben gesagt: "Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger". Lasst uns genau zitieren und das Ungenaue den Feministinnen überlassen. So vereinzelt sind solche Verbrechen gar nicht einmal. Ich habe in der deutschen Presse schon oft von ähnlichen Vorfällen gelesen. In den USA sind durch die Aktivitäten eines einzelnen Ermittlers gleich hunderte von falsch beschuldigten Männern aus den Gefängnissen geholt worden, nachdem die Technik der Gen- und DNA-Tests so verfeinert wurde. Ich habe den Link dazu jetzt nicht mehr parat, aber er müsste bei Max und Moni noch irgendwo im Archiv zu finden sein. Wenn ich ihn finde liefere ich ihn nach.

Meistens gibt es aber noch Indizien oder bestimmte Hinweise, die eine Verurteilung rational erscheinen lassen.
Eben, und woher willst du wissen, dass es die in diesem Fall nicht gab?

Das wissen wir deshalb, weil sich sonst nicht die Unschuld des Mannes herausgestellt hätte, wenn es sie gegeben hätte.

Bei einem so kapitalen Verbrechen wie Vergewaltigung und bei den geradezu katastrophalen Folgen für den Angeschuldigten muss verlangt werden, dass alles Menschenmögliche und technisch Machbare unternommen wird, um diese schwere Anschuldigung objektiv und wasserdicht zu untermauern. Das ist in Halle offenbar nicht geschehen. Hier haben sich Richter von der typisch weiblichen Verführungsmasche mit Tränchen, Wimpernklimpern, unschuldigem, leidensvollem Hundeblick und herzerweichendem Gelaber in Rosamunde-Pilcher-Manier regelrecht hinters Licht führen lassen. Eine Vergewaltigung ist kein Strassenverkehrsdelikt, hier muss man von hochbezahlten Fachleuten schon ein menschenmöglichstes Höchstmass an Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein verlangen.

Gruss,
Ferdi


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