Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Zustimmung...

Peter, Saturday, 05.06.2004, 01:04 (vor 7917 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Zustimmung... von Magnus am 04. Juni 2004 20:35:47:

Den privaten Vaterschaftstest jedoch zu verbieten - wie es ja geplant ist - finde ich unsäglich egoistisch, regelrecht unverschämt - sowohl dem Vater als auch dem Kind gegenüber.

Der Staatsfeminismus ist anscheinend unverschaemtheit genug, ein Verbot zu fordern.

Etwas ganz anderes scheint es dagegen, wenn so ein Kind der Staatskasse auf der Tasche liegen koennte. Es soll Faelle gegeben haben (habe gerade keine Links zur Hand), in denen deutsche Sozialhilfeempfaenger das fremde Kind einer Auslaenderin anerkannt haben und das Kind samt Mutter (die dann auch bleiben darf) Sozialhilfe beantragt aus der Staatskasse. Die Maenner hatten nichts zu verlieren und ein Handgeld zu gewinnen, sie muessen nur angeben, im fraglichen Zeitraum Geschlechtsverkehr mit der Auslaenderin gehabt zu haben, und das Gegenteil kann man ihnen kaum beweisen. In solchen Faellen sollen deswegen Zwangsteste eingefuehrt werden, ob der Mann wirklich der Vater ist, denn in solchen Faellen gilt anscheinend die informelle Selbstbestimmung von Mann und Kind nicht viel.

Vater Staat darf sein Geld zusammen halten, aber ein menschlicher Vater muss zahlen.

Andererseits ist ein Vaterschaftstest vor einer Vaterschaftsanerkennung ein richtiger Schritt und sollte moeglichst allgemein eingefuehrt werden. Vielleicht hat ja sogar noch diese Geschichte eine positive Nebenfolge.

Gruss,

Peter


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