Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: zu obligatrischen Tests

Anti-Sexistin, Friday, 04.06.2004, 19:16 (vor 7917 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Peter am 04. Juni 2004 15:41:58:

peter, es dein problem mit dieser unsicherheit klarzukommen.
so ein spiel, was würdest du tun wenn..., mache ich nicht, denn es könnte dir auch gar nicht helfen.

Du sollst mir auch nicht helfen, sondern versuchen, in dieser politischen Streitfrage auch die andere Seite zu verstehen. Wenn du das letztlich nicht kannst, gut; wenn du es gar nicht erst versuchst, verweigerst du dich der Kommunikation. Ich hoffe, dass das nicht das letzte Wort bleibt.

allerdins willst du etwas *kontrollieren*, was an die substanz einer beziehung geht.

Faendest du es besser, der Test wuerde standardmaessig durchgefuehrt, damit die Frau nicht das Gefuehl hat, der Test belaste die Beziehung?

ich denke, wir kommen da nicht weiter, denn das problem liegt in deinem wunsch klarheit, sicherheit, zu bekommen.

Klarheit halte ich in der Tat fuer wuenschensswert, und ich halte diesen Wunsch fuer legitim. Das Problem oder die Moeglichkeit liegt darin, dass Klarheit heute moeglich ist.

lerne einfach mit bestimmten dingen zu leben.

Eine sehr konservative Einstellung, die mir mit der Entwicklung der Medizin schon ueberholt scheint - Gentest werden mehr und mehr, und die zufaellige Entdeckung eines Kuckuckskindes haeufiger. Eine spaete Entdeckung scheint mir schlechter, vor allem fuer das Kind, als die bewusste, fruehe Klaerung durch den Vater. Bin ich hier zu sehr der Aufklaerung zugetan?
Gruss,
Peter

Mal was Pragmatisches: bevor es Kuckuckskinder gibt, fand ja zuvor schon eine Menge statt.

Wie reagieren? Die Beziehung ist kaputt, man hat sich entfremdet und - na ja - geht fremd. Letzteres muß nicht sein. Ist doch für alle unfair. Auch für den Dritten, mit dem da mal eine "Probefahrt" unternommen wird.

Wenn man oder frau die Beziehung unbefriedigend und öde findet, sagt sie oder er es, und wenn es sich dann nicht bessert, dann trennt man sich eben, ohne erst mit einem Dritten ins Bett zu hüpfen.

Das wäre doch mal was.

Im Grunde ist das Leben ganz einfach.

Anti-Sexistin


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