Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Halt!

Marie Juana, Wednesday, 21.04.2004, 02:45 (vor 7962 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Halt! von Jörg Rupp am 20. April 2004 22:29:29:

hallo jörg rupp,
der diskurs *grüne frauenfreundlich/männerfeindlich* ist abstrus genug, denn die grünen sind lediglich eine banale, beliebige partei.
ich möchte das schöne zitat von jutta ditfurth über den joschka fischer (mein lauf in den opportunismus)anführen: **der junker, mit dem Herrenring** oder auch die meinung von rio reiser (nach wiglaf droste), der die augenaufschlagende claudia roth (die ständig mit ihrer vergangenheit als ton-steine-scherben managerin kokettierte) zitieren: **die ist nicht echt, nee, die ist nicht echt**.

so gibt es viele kuriose gestalten bei den grünen, wie den fritz kuhn, der sich in diskussionen dümmlich zurücklehnte und faselte: **ja, Herr Gloß, wir kennen keine tabus, legen sie ihre Dinge auf den Tisch, wir können über alles reden**.

diese partei, die mitgewirkt, mitgestrickt (wir sind der reformmotor) an der sozialen erosion hat es verstanden, jung gegen alt, reich gegen arm, gesund gegen krank auszuspielen und dies als reformen zu verkaufen.
nix anderes ist die Agenda 2010, nix anderes ist die Gesundheitsreform.

es gehört eine portion dreistigkeit dazu, die verschlechterung von lebensbedingungen von sozial schwachen kindern/frauen/männer als notwendig zu präsentieren.
was aber wohl mit das problematische dabei ist, ist die rigerose *soziale kontrolle (als soziologischer begriff), denen die sozial schwachen unterworfen werden. nix mehr von selbstbestimmung, datenschutz--vernetzung der daten. kein betroffener wird mehr die kontrolle über seine vagabundierenden daten haben, der datenabgleich wird bestandteil der agenda 2010, der gesundheitsreform.

übrigens jörg rupp, es reicht nicht aus, nur gegen krieg zu sein (wenn man zu gleich den sozialen frieden aushebelt), es reicht nicht, für frauen etwas zu tun, wenn man zu gleich mit der Agenda 2010 lohndumping für frauen/männer forciert, es reicht nicht, etwas für kinder zu tun, wenn man das soziale gefüge ihrer umgebung zerstört.

Marie Juana


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