Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Probleme mit dem Begriff "Maskulismus" & Ableitungen

Lars, Tuesday, 28.10.2003, 19:04 (vor 8136 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Probleme mit dem Begriff "Maskulismus" & Ableitungen von Garfield am 28. Oktober 2003 14:26:14:

Hallo Lars!
"Ich bin der Meinung, wir sollten diese Gen-Debatten einfach draussen lassen sollten. Sie sind fruchtlos, weil wir alle keine Biologen sind und weil die Biologen auch alle andauernd wieder was anderes erzählen."
Ich denke nicht, daß man das Thema einfach so ausklammern kann.
"Aber dauerhafte und wirklich signifikante Über- bzw. Unterrepräsentationen (sagen wir: >75%, bzw. <25%)eines Geschlechts (ebenso wie einer Hautfarbe oder einer sozialen Herkunft) in Bestimmten Arbeitsbereichen sind schon erklärungs- und korrekturbedürftig!"
Genau deshalb ist der genetische Aspekt nämlich relevant. Bezogen auf Frauen gibt es ja schon lange diverse Bildungsmaßnahmen - nur bringen tun sie alle nichts. Ich denke, daß das zum Teil wirklich daran liegt, daß die Geschlechter eben doch im Durchschnitt unterschiedliche genetische Voraussetzungen haben und sich deshalb eben manchmal auch für unterschiedliche Berufsfelder entscheiden.

Hallo Garfield,

aber eines ist doch ein merkwürdiger genetischer "Zufall": daß sich nämlich (zumindest traditionell) Frauen, ethnische Minderheiten und Unterschichts-Kinder von ihrer "natürlichen Anlage her" so überproportional oft für Berufsfelder entscheiden, die mit weniger Einkommen und Status verbunden sind! *g*

Ich hab bisher immer nur allgemein gehört, daß Frauen stärker die für Sprache und Emotionen nötige Gehirnhälfte benutzen, aber das ist doch eine Tautologie! Die Frage ist doch, woher diese Präferenz kommt.

Und selbst wenn es genetisch bedingte Präferenzen gibt, ist immer noch fraglich, inwiefern diese das MANIFESTE AUSMASS von Über-/Unterrepräsentation erklären können!

Ich möchte einmal an konreten Fällen nachgewiesen bekommen, wie die genetischen Anlagen unmittelbar ausschlaggebend waren für die dann tatsächlich getroffene Berufsentscheidung und den tatsächlichen Berufserfolg. Bis zu dem Tag werde ich den Gen-Determinismus nicht sehr viel ernster nehmen als die antiken "Körpersäfte"-Theorien *g*

Gruß
Lars


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