Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Abgrenzung Zivilisten

Manfred, Thursday, 23.10.2003, 23:23 (vor 8141 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Abgrenzung Zivilisten von Garfield am 23. Oktober 2003 19:39:10:

Ich sehe auch gar keinen Grund, warum man immer die Zivilisten von den Soldaten unterscheiden sollte. Im Gegenteil, die Soldaten sind es letztlich die mit überproportional viel Risiko die Kastanien aus dem Feuer aller zu holen versuchen.
Solange wir eine "Wehrgerechtigkeit" haben die so aussieht, daß eine Minderheit der Bevölkerung für den Rest Kopf und Kragen riskieren muß, bleibt die Wehrpflicht natürlich eine attraktive Alternative zur Berufsarmee - unter voller Ausschöpfung dessen, was an Parasitentum in einem Staat vorstellbar ist!
Ich sage auch, daß der Teil des Volkes, der vor der sich im Rahmen seiner/ ihrer Möglichkeiten* vor der Beteiligung an der nationalen Verteidigung drückt, es nicht verdient hat verteidigt zu werden! Insbesondere wenn er/sie ansonsten die Wehrpflicht für andere unterstützt.
Die ist ein Grundprinzip, das ansonsten fast überall gepflegt wird.
Beispielweise hat nur Anspruch auf Rente, wer auch einbezahlt hat (ob das so bleibt ist eine andere Frage).

*Mit "im Rahmen seiner/ihrer Möglichkeiten" meine ich, daß es durchaus Möglichkeiten gibt diese Pflicht auch anders zu tilgen (Ersatzdienste aller Art). Die Pauschalausrede für Drückebergerinnen, daß "wir ja (irgendwann, irgebndwo, vielleicht) die Kinder kriegen" lasse ich ganz sicher nicht gelten.

Schöne Grüße,
Manfred


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