Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: bitte keine hanebüchenen Vergleiche

Norbert, Thursday, 23.10.2003, 11:25 (vor 8141 Tagen) @ Der Eman(n)ze

Als Antwort auf: bitte keine hanebüchenen Vergleiche von Der Eman(n)ze am 22. Oktober 2003 23:46:30:

Es gab/gibt etliche Beispiele dafür, dass Frauen in Kriegen nicht nur Zivilisten sind, sondern kämpfende Personen, wie Bomberpilotinnen.

Oft grausamer als die Männer.
Das sind doch in diesem zusammenhang hanebüchene vergleiche! In den (3.Welt-)Krisengebieten, wo solche Massaker stattfinden, sind Frauen weder Bomberpilotinnen noch sonstwie qualifiziert.

Ich meine, daß du da einem Irrtum erliegst.
Z.B. haben sehr wohl weibliche Pilotinen mit US-Bombern den Irak angegriffen.

In vielen Armeen sind Frauen bei den Kampfeinheiten dabei, gerade in 3. Weltländern.
Zunehmend werden weibliche Selbstmordattentäter aktiv.

Es gibt genügend Fernsehaufnahmen z.B. von Militärparaden, bei denen Frauenverbände gezeigt werden. Glaube nicht, daß diese die Waffen nicht verwenden können.

Es gibt Berichte aus Kambosdscha, dort haben weibliche Jugendliche Masaker an Demonstranten verübt.
<hr>

Es sind eingeschüchterte Hausmuttchen, die im Teenageralter zwangsverheiratet wurden.
Die ein Gewehr lieber ihrem 9-jährigen Sohn geben: "Du kannst besser damit umgehen. Das ist doch nichts für Frauen"

Was dafür spricht, daß der Junge dieses will?
Wer ist hier das Opfer?
Werden im übrigen die so mächtigen Männer dort nicht auch zwangsverheiratet.
Ich glaube, daß du doch noch nicht ganz so emanzipiert bist.
Du unterliegst IMHO immer noch zu vielen feministischen Mythen.

Ich möchte dir dazu die Beiträge von Garfield zu Herzen legen, der bzgl. Historie schon vieles geschrieben hat.
Oder v. Crefeld.
<hr>

Außerdem würde ich die Frauen in dieser Meldung bezugnehmend auf die Kinder verstehen, denn Frauen sind es, die die Kinder betreuen, die also sozusagen ein Anhängsel der wehrlosen Kinder sind. Also im Sinne von "darunter befanden sich Kinder und ihre Betreuer"

Dann soll man es auch so sagen!

Aber ich bin der Meinung, daß die meisten Plapperer gar nicht über ihre Worte nachdenken. Sondern nur Heißluft von sich geben.
Wobei letztere richtig angewendet viel mehr Wert hat.

Subtil bleibt aber der Eindruck, daß Frauen (zuerst genannt) und dann Kinder besonders wichtig seien.
Umkehrschluß: Männer sind nicht erwähnenswert.

Und dieses ist die Gefahr, da wie ein Flächenbrand ausgebreitet.

Gruß
Norbert

Gruß
Norbert


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