Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Abgrenzung Zivilisten

Jolanda, Wednesday, 22.10.2003, 00:59 (vor 8143 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Abgrenzung Zivilisten von Manfred am 21. Oktober 2003 21:42:13:

Hat jemand, der unfreiwillig mit einer Schrotflinte gegen Panzer antreten soll, kein Mitleid verdient, nur weil er 'Kämpfer' ist?

Sehr gut, genau meine Ansicht!
Es kommt gar nicht darauf an, ob jemand ein Kämpfer ist, zumal er selber die Früchte seines Einsatzes auch im Überlebensfalle gar nicht angemessen auskosten darf. Es wäre schon interessanter, danach zu urteilen, inwiefern jemand am Enstehen der Auseinandersetzung (Krieg) schuld ist, bzw. was er alles unternommen oder unterlassen hat um diese zu vermeiden.

--- Ich finde, das ist durchaus ein Aspekt, den zu betrachten sich lohnen würde. Wenn ich an die vielen jungen Soldaten denke, auch in Amerika, ich meine, was können SIE dafür, dass sie einen grössenwahnsinnigen Präsidenten haben, der um keinen Preis nachgeben will.

Ich denke, jeder Soldat ist ein Mensch und handelt auf Befehl, er hat nicht die Wahl und es kann da vieles auf ihn zukommen, womit er nie gerechnet hätte. Und zudem sind es die Soldaten in einem Krieg, die sich vor den Rest der Bevölkerung stellen, gerade damit möglichst wenig Kinder, Frauen und alte und betagte Menschen zu Schaden kommen.

Eigentlich gebührt ihrem Tod mindestens soviel Aufmerksamkeit wie dem von einem Zivilisten. Oder heisst Soldat sein, kein Mensch mehr sein?

Es grüsst dich
Jolanda


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