Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Frage der Lohnnebenkosten

Manfred, Friday, 11.07.2003, 17:58 (vor 8244 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Re: Frage der Lohnnebenkosten von Lars am 11. Juli 2003 13:08:21:

[mal am Rande: Du bist nicht zufällig selber irgendwie Unternehmer? *g*]

Gut daß Du fragst, jetzt fällts mir wieder ein!
Ja, ich hätte eigentlich ein Unternehmen zu leiten, anstatt hier Parsimony vollzulabern :-D Aber die angebrochene Wade nebst Sehnenanriß zwingt mich sowieso vorm PC zu sitzen, also was solls...

Dazu hätte ich vielerlei ernste Anmerkungen zu machen, für die mir jetzt aber die zeit fehlt. Ich kann nur sagen, daß ich meine Denkweise im wesentlichen schon hatte als vom "Unternehmertum" nicht mal zu träumen war und ich ernsthaft Sorge hatte wie ich als Student meine 240 DM Monatsmiete zahlen soll.
Das zwingt mich schon nur nächsten Anmerkung, denn es war keine Sozialwohnung (die mir theoretisch zugestanden wäre aber anderweitig vergeben waren), sondern eine des "freien Marktes" die ein Banker(!), knallhart und eiskalt wie sie nunmal sind, mir zur Verfügung gestellt hatte. 240 DM monatlich, München Zentrum, 100 qm, fließend Wasser aus dem Hahn, nicht von der Decke. Meine Gegenleistung: die Schilderung meiner Lage und ein Ehrenwort per Handschlag, bei Kündigung mich juristisch nicht querzustellen. Für dieses Entgegenkommen mir gegenüber riskierte der leitenden Bankangestellte seinerseits beruflich Kopf und Kragen. Er tat es trotzdem, während ich vom Staat nicht bekam ausser hämischer Bemerkungen.
Ich könnte da noch einiges in dieser Schiene bringen, jedenfalls haben mich solche Erlebnisse geprägt und ich fahre bis heute blenden damit.

Schöne Grüße,
Manfred


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