Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Stark abweichende Meinung Zur Rentenfrage

Lars, Thursday, 10.07.2003, 19:48 (vor 8245 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Stark abweichende Meinung Zur Rentenfrage von gaehn am 10. Juli 2003 08:45:43:

ich sehe das problem nicht hauptsächlich in der produktion. die produktion von gütern, ist wirklich recht effizient. probleme entstehen hier:
-> dienstleistungen (schonmal überlegt, wer all die alten menschen rumschieben soll? ;)

Es gibt 4 mio, die zur Zeit keinen Job finden. Bei anständiger Bezahlung und gesellschaftlicher Anerkennung ... (Außerdem wird die Produktion von e-motoren-betriebenen Rollstühlen auch immer billiger)

-> konsumschichten brechen weg (tote menschen kaufen einfach weniger *g*)

= Ein weiteres Argument dafür, die Produktivitätsfortschritte in Lohnerhöhungen umzusetzen.

-> der reichtum verteilt sich sehr ungerecht, da alte menschen ihren reichtum oftmals horten und nach und nach immer mehr auf immer weniger leute vererbt wird

Das Zauberwort heißt "Erbschaftssteuer"!

-> auch wenn die produktion sehr effizient ist, ist die frage wie hoch ist der aufwand um sie zu erreichen? wieviele güter müssen wir importieren um das herzustellen was wir brauchen, und wieviel von dem produzierten müssen wir dann wieder exportierne um den import zu bezahlen?

Ok, hier wird´s komplizierter. Wenn man von einem neo-merkantilistischem Dauer-Handelskrieg ausgeht, können Produktivitätsgewinne vielleicht ohne jeden Wohlstandseffekt verpuffen. Aber das wäre doch vielleicht mal eine snnvolle Aufgabe für diese Weltwirtschaftskonferenzen.

denn die natur scheisst auf die selbstverwirklichung der einzelnen. wann kapieren diese wildgewordenen spiritistinnen, dass die natur nicht friedlich ist und es niemals war. das leben ist ein kampf und genau das gilt auch für die gesellschaft, eine gesellschaft die zu sozial wird (ein wenig sozial halte ich für wünschenwert) wird schwach. und zerstört die basis ihrer sozialen güter. mhm klingt ein wenig faschistisch,

Jooaa, irgendwie schon *g*

bin aber keiner :-). ich glaube nur an ursachen und auswirkungen.

Aber im Ernst: Wir leben nicht mehr im Dschungel, also brauchen wir auch nicht nach seinen regeln leben. Diese Natur-Analogien sind einfach irreführend.

Gruß
Lars


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