Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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OT: Der Spiegel will auch was vom Atomgeschäft

Garfield, Thursday, 24.03.2011, 18:17 (vor 5413 Tagen) @ Lausemädchen

Hallo Lausemädchen!

...egal ob nun in Privatbesitz oder in staatlicher Hand, dass macht bei einem Unglück oder Störfall, wie immer du es nennen magst, letztendlich keinen Unterschied.

Wenn der Ernstfall eingetreten ist, nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit, daß etwas Schlimmes passiert, ist nun einmal geringer, wenn alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden. Und wenn es bisher verheerende Unglücke gab, dann war es meist so, daß fehlende Vorsichtsmaßnahmen wesentlich dazu beigetragen haben. Wie ja auch jetzt in Japan.

Und üblicherweise wurden Vorsichtsmaßnahmen nicht etwa aus Schlamperei, also unbewußt weggelassen. Nein, das geschah meist ganz bewußt, weil man einfach zugunsten höheren Gewinns sparen wollte. Und hoffte, daß schon alles gut gehen wird. Meist ging es auch eine Weile gut, dann wurde noch mehr gespart, ja, und dann war irgendwann die Katastrophe eben da.

Zudem "verhurt" sich die Politik auch immer an die Wirtschaft.

Natürlich. Aber wenn die Wirtschaft etwas nicht als Reibachquelle nutzen kann, dann ist das ja uninteressant. Da wäre es nur möglich, daß korrupte Politiker diesen Bereich dann doch wieder privatisieren.

Freundliche Grüße
von Garfield


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