Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: den Esel schlagen und den Sack meinen

Joseph S, Monday, 07.02.2005, 21:36 (vor 7667 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: den Esel schlagen und den Sack meinen von Analytiker am 06. Februar 2005 23:58:02:

Hallo "Analytiker",

natürlich ist das bei uns dargestellte Frauenbild etwas schlechter als die Wirklichkeit,
wenn man übersieht, daß wir nur die sonstwo verschwiegenen Seiten der Frauen hervorholen,
und es für unnötig halten, das zu wiederholen, was überall gesagt wird. Wenn man sich
wehrt wird man halt vom Aggressor gerne als Angreifer bezeichnet.

Wenn diese Zahlen von der UNO stammen, sollte es doch möglich sein, eine Quelle bei der UNO
anzugeben. Wenn nicht angegeben wird, wer wo was wie erfaßt hat, sind die Zahlen wertlos.
Wenn für die Zahlen keine Quelle bei der UNO angebbar ist, muß man davon ausgehen, daß
sie nicht von der UNO stammen, sondern frei erfunden sind.

Evident ist an den Zahlen nur, daß sie sehr fragwürdig sind. Die Behauptung, daß Frauen doppelt
so viel arbeiten wie Männer halte ich für absolut unglaubwürdig. Ein mir befreundeter Afrikaner
fand es schon diskriminiernd, daß aus Afrika immer die Wasserkrüge tragenden Frauen gezeigt
werden, aber nie arbeitende Männer. Daher kann man nämlich auf den Gedanken kommen, daß die
afrikanischen Männer viel fauler seien als ihre Frauen. Tatsächlich sei es aber so, daß die
harte Arbeit auf den Feldern oder Steine zu tragen dort Männerarbeit sei. Evident ist also
nur, daß die angegebene Zahl der Mehrarbeit falsch ist.

Zudem braucht eine verglichen mit den Männern von dort faule Frau aus Deutschland und nicht mit
den Frauen aus sonstwo zu prahlen.

Die beste Gedankenzensur ist die Selbstzensur. Es sind nicht "die Emanzen" die das Denken
manipuliern, sondern ein von Männern und Frauen unreflektiert gedankenlos praktizierter
Feminismus, der sich gerade auf die hier kritisierten Traumzahlen stützt.

Gruß
Joseph


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