Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Interessanter Artikel im schweizer

Scipio Africanus, Friday, 14.01.2005, 14:40 (vor 7691 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel im schweizer von Bubbles am 14. Januar 2005 12:28:27:

Ooh.. komm schon.. ich möchte auch 50% des Lohnes meiner Frau einfach so ausgeben können und dann opfermässig behaupten, sie würde mich unterdrücken.. ;-)

Wenn ein Mann eine Frau heiratet, die weder eine Ausbildung hat noch arbeiten geht, braucht er sich dann ja wohl nicht zu beschweren, dass sie auf seine Kosten lebt. Das ist dann ja wohl so gewollt.
Laut dem Artikel wollen doch die Männer genau das: keine Frau die so ist wie sie selber, also arbeitet, finanziell unabhängig ist und von ihm verlangt seinen Teil an der Haus- und Kinderarbeit zu übernehmen.
Was denn jetzt?
Bubbles

Die Sache liegt so einfach nicht. Welche finanziell unabhängige Frau, die beruflich Karriere gemacht hat und gut verdient hat einen Mann, der ihr lediglich den Haushalt besorgt ? Die Frau will sich doch nicht ausnutzen lassen. Da genau liegt das Problem. Was immer der Mann macht, welche Rolle er auch übernimmt, er ist immer der Profiteur. Geht er 100 % arbeiten, und die Frau schaut für Haus und Kind, nutzt er Sie aus, weil sie ihm den Dreck wegmachen muss. Ist er zu Hause und macht den Haushalt, lässt er sich aushalten. Und alles was dazwischen liegt ist sowieso eine Zumutung für die Frau, wegen Doppelbelastung und so.
Das eigentliche Problem ist, dass die feministisch verbildete Frau nicht zufriedengestellt werden kann. Sie ist immer Opfer, immer die übervorteilte, immer die ausgenutzte. Da liegt der Hase im Pfeffer.

Gruss Scipio


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