Da ises
Als Antwort auf: Rote Männer Info Nr. 68 (n/t) von Odin am 04. Mai 2004 17:56:31:
RoteMänner!
Oh ihr Nachfahren der Barbarinnen und Barbaren!
Lateiner und Ignoranten!
In unserer ersten Stunde wollen wir uns heute ein wenig mit der älteren Geschichte befassen, wo wir sofort lernen, dass Männer schon damals nichts anderes zu tun hatten, als sich in sinnloser Gewalt zu üben: Marius (römischer Konsul und Herrführer - Anm.) ließ zunächst die ligurischen Hilfstruppen gegen die Ambronen vorrücken. Nachdem die Ligurer einen ersten Keil in die Reihen der Barbaren getrieben hatten, führte der Konsul seine Legionen geordnet ins Feld und zersprengte den Widerstand der Ambronen. Deren Reihen brachen zusammen, und die Barbaren flüchteten zu den Wagenburgen, wo sich ihre Frauen mit den Kindern verschanzt hielten. Dort erschlugen die Frauen in rasender Wut jeden Krieger, der sich nicht wieder dazu bewegen ließ, in den Kampf zurückzukehren. Mit bloßen Händen und wildem Geschrei hieben die Frauen wie Furien auch auf die erschütterten römischen Legionäre ein, doch nur wenige Ambronen und Ambroninnen überlebten dieses grausame Gemetzel. Womit schließlich erwiesen wäre, dass sich diese Gewalt schon damals zum äußersten Nachteil des gefolterten Geschlechts (Schwarzer) ausgewirkt hat. Scheußlich!
Was hie das gefolterte Geschlecht, ist da das täglich gekreuzigte Volk der Palästinenser, als das Jassir Arafat die Seinen sieht. Die schicken bisweilen zwar auch Kinder mit Sprengstoffwesten rüber zu den Ungläubigen, sehen sich selbst aber umso beflissener ausschließlich als Opfer an. Es ist das System der Opfermythologie, das so trefflich funktioniert. Die Selbststilisierung zum absoluten Opfer tilgt das Bewußtsein dafür, wie sehr man bereits selbst der Gewalt verfallen ist. schreibt darüber Richard Herzinger in der Zeit vom 15. April. Schade eigentlich, dass man zu solchen Einsichten oft nur in der Lage ist, wenn sie in ein als akzeptabel erkanntes Feindbildraster passen oder die Überparteilichkeit als zelebrierte Rationalität ausreichend eindrucksvoll in Szene gesetzt werden kann.
Widerwärtige Bilder sind das, ekelerregend und menschenverachtend. Eine zierliche US-Soldatin zielt in Wild-West-Manier mit ihrer Hand, Daumen und Zeigefinger zu einem Revolver geformt, auf die Genitalien nackter irakischer Gefangener. So kommentierte die Süddeutsche am 3. Mai die Folterbilder aus einem irakischen Gefängnis in den Zeiten der Bush-Krieger. Na ja, wird sich die Soldatin wohl gedacht haben, nach Myriaden von Jahren als gefoltertes Geschlecht bin jetzt ich mal an der Reihe. So schnell kann also aus dem gefolterten ein folterndes Geschlecht werden!? Halt, halt, halt! Wir wollen uns doch hier nicht der Minderhirnigkeit einer Alice Schwarzer anschließen. Diese Episode eines Skandals belegt nur eines: Dass es nämlich scheißegal ist, ob man nun Männer oder Frauen, Deutsche, Iraker oder Amerikanerinnen mit der Macht ausstattet, Andere zu quälen. Wo man solche Macht verleiht, wird sie in erschreckender Weise missbraucht unabhängig von der Geschlechterzugehörigkeit! Unabhängig auch von der vermeintlich eigenen Zivilisiertheit. Da hilft die Ausrede nicht viel, man habe auf Befehl gehandelt: Die ist nämlich so alt wie die Unmenschlichkeit, die die Verantwortung für ihre Untaten seit jeher leugnet. Ich wars nicht, der Hitler ists gewesen! Ach ja: Der Leiter des Gefängnisses, in dem Amerikaner Iraker gefolter haben, war auch eine Frau. Aber auch diese berief sich flugs auf Anordnungen ihres Militärgeheimdienstes.
Wenden wir uns den wichtigen Dingen des Lebens zu. Brigitte, die weltoffene Frauenzeitschrift, wurde 50 Jahre alt, während wir in unserem österlichen Gewaltrausch noch unschuldige Schokohasen abschlachteten. Was haben wir dieser wunderbaren Illustrierten nicht alles zu verdanken! Sie lebte die Lust am Widersprüchlichen aus: Die Hemden der Männer überließ sie ihnen zum Bügeln, träumte aber weiter von einer Hochzeit in Weiß. Sie war working woman, backte aber trotzdem die besten Obstkuchen der Nachbarschaft und entzog sich dem Schönheitswahn, nicht jedoch der Brigitte-Diät. Da werden wir uns noch ein ganzes Stück strecken müssen, bis wir auch Männern dieses Niveau anbieten können. Habt Geduld mit uns! Die fünf Gebote der Brigitte-Redaktion dagegen gelten auch für uns: 1. Du verstehst mich. 2. Du bist ehrlich zu mir. 3. Du nimmst mich ernst. 4. Du bringst mich weiter. 5. Du tust mir gut. http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/956/29927/
Der Schriftsteller Maxim Biller hat das gemacht, wovon er lebt. Er hat ein Buch geschrieben. Nun glauben einige ganz besonders wichtige Menschen, dieses Buch handele von ihnen. Und NUR von Ihnen! Mit Begünstigung durch die Münchner Justiz, von der ja immer wieder viel Aufschlussreiches zu berichten ist, haben diese Herrschaften Billers Buch Esra verbieten lassen. Der Roman verletze die Persönlichkeitsrechte von Billers Ex-Freundin und deren Mutter. ( ) In der jetzt vorliegenden Fassung werde das Recht der Frauen am eigenen Lebensbild verletzt. http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?ID=173854 Liberalitas bavariae nennt man das, und in der praktischen Realität könnte es einem Publikationsverbot recht nahe kommen. Mal sehen, ob es den beiden Tussis gelingt, noch ein paar Bücher Billers verbieten (oder verbrennen?) zu lassen. Die bayerische Justiz scheint jedenfalls bereit.
Wir haben viel Porzellan zerschlagen, sagte am 7. April Astrid von Friesen in einem ausführlichen Beitrag des Südwestrundfunks über den Feminismus und seine Folgen. Wir raten euch dringend, diesen wirklich sensationellen Text zu lesen und weiter zu empfehlen, den ihr hier runterladen könnt: http://www.swr.de/swr2/sendungen/eckpunkt/manuskripte/index.html Es zeigt sich wieder einmal, dass aufgeklärte (!) Feministinnen die besten Verbündeten heutiger Männerrechtler sind. Solche nämlich, die aus 30 Jahren moderner Frauenbewegung NICHT den Schluss gezogen haben, dass emanzipatorische Prinzipien fürn Arsch sind, Rationalität sowieso patriarchalisch, und stattdessen die reine Willkür eines Frauen- und Mütterrechts der Menschheit den größten Dienst erweist.
Auch das Kursbuch, kulturkritische Vierteljahresschrift mit Wurzeln in der Achtundsechziger Bewegung, veröffentlichte in seiner jüngsten Ausgabe einen bemerkenswerten Beitrag über die Missachtung der Rechte nichtehelicher Väter durch das Bundesverfassungsgericht: http://www.rowohlt.de/fm/140/KB155_Leseprobe2.26997.pdf oder http://www.vafk.de/themen/Presse/P220404_kursbuch.htm.
Über wahre Mutterliebe berichtete am 22. April die taz: Für 30 Euro hat Sokha ihre 12-jährige Tochter an Schlepper verkauft. Leakana sollte Geld verdienen. In Bangkok hat sie Rosen verkauft. Und ihren Körper. Jetzt ist sie zurück bei der Mutter. Sie sagt: Ich habe ihr verziehen. Die Mutter fühlt sich betrogen. Die 30 Euro hat sie nie gesehen. http://www.taz.de/pt/2004/04/22.nf/ressort.q,TAZ.re,sw
Dann war auch wieder Girls Day. (Reichsmädchentag hätte wohl unanständig geklungen, so erklärt sich der Anglizismus.) Nicht so in Brandenburg, wo wir einen erstaunlich unverblödeten Umgang mit diesem Tag feststellten: Brandenburg ist bislang das einzige Bundesland, das am Girls' Day auf Gleichberechtigung setzt. Wir sind davon überzeugt, dass das der richtige Weg ist, sagt Günter Baaske, Brandenburgs Arbeits- und Gleichstellungsminister. Man sollte den Tag nicht auf Mädchen reduzieren, sondern Jungen und Mädchen die Augen öffnen für Berufsbilder, die bislang geschlechtstypisch besetzt sind. Bereits zum zweiten Mal sind nun auch die Jungs zum Praxis-Tag eingeladen. Bravo! http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/berufstudium/artikel/564/30534/
An diesem Tag hat uns sogar Heide Oestreich von der taz mal aus der Seele gesprochen: Solange (die Bundesregierung, RMI) Frauen immer noch mit drei Jahren Erziehungsurlaub versorgt, anstatt mit einem Mann, der sich das Zuhausebleiben leisten kann, und mit einer vernünftigen Kinderbetreuung, kann sie noch so viele Girls, Boys oder sonstige Tage organisieren, an der Realität wird sich kaum etwas ändern. Na bitte, geht doch! Bloß dass wir nicht ganz sicher sind, ob es Aufgabe der Bundesregierung ist, Frauen mit Männern zu versorgen http://www.taz.de/pt/2004/04/23/a0181.nf/text
Die Motive eines Forschers sind oft unergründlich. Das trifft auch auf die des Japaners Tomohiro Kono zu. Will er womöglich Männer überflüssig machen? Der Biowissenschaftler hat jedenfalls 457 Eizellen von Mäusen im Genlabor so behandelt, dass daraus am Ende zwei vaterlose Tiere entstanden. (Süddeutsche v. 22. April) Da könnten irgendwann erhebliche Unterhaltsansprüche auf diesen unerschrockenen Nachfahren der Samurai zukommen. Haben Sie das bedacht, Kono-san?
Wir sehen das Ganze mit einer gewissen Gelassenheit. Es mag einen Arterhaltungstrieb geben, aber keinen Geschlechtserhaltungstrieb. Sollen sie doch sehen, wer noch den Müll abholen kommt, wenns irgendwann keine Männer mehr gibt! Aber auf Menschen solle die Technik aus ethischen Gründen nicht angewandt werden, sagt Kono. Sein Wort in Buddhas Ohr! http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,296408,00.html
Die Mutter aller Benachteiligungen: Große Männer erhalten höhere Einkommen als kleine, und zwar um 0,6 Prozent für jeden Zentimeter mehr. Bei Frauen ist eine vergleichbare Tendenz nicht feststellbar. Allerdings werden stark übergewichtige Frauen am Arbeitsmarkt schwer benachteiligt. Das Schlimmste was einem also passieren kann, ist dass man ein kleiner, stark übergewichtiger weiblicher Mann wird. Eine Horrorvorstellung! http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/649/30619/
Kurz vor Redaktionsschluss ging uns dann noch dies zu: Arne Hoffmann schreibt in der neuen Ausgabe von eigentümlich frei ausführlich über das neue geschlechterspezifische Menschenrechtsverständnis von Amnesty International: http://www.eifrei.de/Amnesty.pdf Zur Vorgeschichte hier nochmal der Link zum Flugblatt: http://www.philipp-leibfried.de/ai-flugblatt/Flugblatt-kurz.pdf
Ihr werdet in den nächsten zehn Minuten hoffentlich feststellen, dass eine kleine Pause ab und an dem RoteMännerInfo gut tut. Wir verwöhnen euch mit der folgenden exquisiten Menüfolge:
1. Voller Enthusiasmus und juchzender Begeisterung reißen sich manche Statistiker selbst den Arsch auf, nur um noch mehr Vergewaltigungsopfer zu bilanzieren. Das Neueste: ELF PROZENT der Frauen über 50 INNERHALB EINES JAHRES in den USA vergewaltigt! Dieser zerebrale Fließschiss einer Agentur war den meisten Zeitungen zu blöd. Nicht der Süddeutschen.
2. Bei der Riester-Rente gelten jetzt doch Unisex-Tarife. Der Vorteil der Männer, dass sie im Schnitt sieben Jahre früher sterben (und selbst die Sechzigjährigen noch vier Jahre weniger zu leben haben!), weckte gar zu viel Missgunst.
3. Claudia Pinl, Geronto-Emanze aus Alice Schwarzers Peergroup, beschwor eifernd den Geschlechterfaschismus. Männer gäben sich demnach selbst als Normmenschen aus. Die Analogie zu Über- und Untermenschen ist selbstverständlich gewollt. Damit fällt der Vorwurf aber auf Frau Pinl zurück!
4. Bei ihrem Bemühen, Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen, bemüht sich die Bundesregierung zwar um Neutralität gegenüber den Geschlechtern, stolpert dann aber doch über tiefsitzende Vorurteile.
5. Eine besondere Intelligenzbestie schrieb uns eine Mail. Endlich mal ein Leserbrief, der uns nicht feierte! Denn wie Nietzsche schon sagte: Im Lobe liegt mehr Zudringlichkeit als im Tadel. (Wir freuen uns trotzdem weiter über euere Anfeuerungsrufe!)
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SENSATIONSGIER ALS WISSENSCHAFT:
ELF PROZENT DER ÄLTEREN FRAUEN IN DEN USA IM VERGANGENEN JAHR VERGEWALTIGT
Eine Studie der Universität von Texas informiert darüber, dass mehr als elf Prozent der zwischen 50 und 79 Jahre alten Frauen im vergangenen Jahr zu "Opfer männlicher Gewalt" geworden seien. Wohlgemerkt: in einem einzigen Jahr! Der Süddeutschen Zeitung vom 21. April war dieser akademische Restmüll immerhin eine Meldung wert, die an keiner Stelle auch nur von einem Anflug kritischen Nachdenkens getrübt wurde.
Nach dem ersten Schrecken erfährt der geneigte Leser, die Meisten nämlich neun von zehn Opfern fühlten sich (nach eigenen Angaben) lediglich verbal angegriffen. Was daran am meisten schockiert, ist die sich hinter Naivität versteckende Kaltschnäutzigkeit, mit der nicht nur ein unterbelichtetes Forscherteam sondern auch noch eine renommierte europäische Redaktion diesen geistigen Ameisendreck unters Volk bringt und damit die Tatarenmeldungen über männliche (also sexuelle) Gewalt aus Amerika einfach kolportiert. So als sei es dasselbe, ob eine Frau nun vergewaltigt oder beleidigt wird.
Nett fanden wir darum diesen Leserbrief unseres Aufsichtsratsvorsitzenden an die Süddeutsche: Vor ein paar Wochen raunzte mich eine Radfahrerin als Arschloch an, weil ich beim Überholen mit meinem Rad womöglich einen Tick zu nah' an ihr vorbeigefahren war. Ich frage mich nach Ihrem Artikel: Habe ich sie - oder hat sie jetzt mich vergewaltigt? Wie kann man denn diesen unglaublichen, in den USA wahrscheinlich für politisch äußerst korrekt gehaltenen Scheißdreck derartig kritiklos übernehmen? Eine ausführliche Reflexion über diese Form geistiger Verwahrlosung hätte ich gerade von Ihrem Blatt erwartet!
Aber nicht nur das. Denn diese Verwahrlosung wird ja wohl mit ausdrücklicher Billigung des feministischen Mainstreams kultiviert. Mit dem aufgeklärten Feminismus einer Katharina Rutschky, Wendy McElroy oder Elisabeth Badinter hat dergleichen nichts zu tun. Leider sind es nur diese Wenigen, die ihre sieben Sinne noch beisammen haben und verstehen, dass gerade die hirnlose Inflationierung des Gewaltbegriffs zumal im Kontext der Attribute männlich und sexuell nicht nur eine Beleidigung der tatsächlichen Gewaltopfer ist. Sie konterkariert auch die Bemühungen um einen wirksamen Gewaltschutz durch das effekthascherische und zweckorientierte Aufdonnern männlicher Täterzahlen.
Dies ist letztlich das, worum es bei der ganzen Geschichte geht: Möglichst viele Frauen als Opfer und möglichst viele Männer als Täter darstellen zu können. Auf keiner Seite geht es den Protagonisten dieses Unsinns um die betroffenen Menschen und ihre Schicksale. Hier wird Politik gemacht mit dem Geprotze der größten Zahl. Ob diese in irgendeiner Weise zu rechtfertigen ist, ist denen, die sich eine neue Sensation davon versprechen, ziemlich schnurtz. Im Dienst der Sache ist jedes Mittel, jede Lüge und jede Fälschung Recht. Jede neue Vergewaltigung entlockt solchen Ideologinnen vor dem gespielten Entsetzen einen entzückten Kiekser: Wieder ein Beleg für die Schlechtigkeit der Männer! Da gerät die Unterscheidung von erfundenen und tatsächlichen Gewalttaten schnell unter die Räder.
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UNISEX IM ALTERSHEIM
DIE UNHEIMLICHEN PHANTASIEN DEUTSCHER GEWERKSCHAFTERINNEN
In die Forderung nach Unisex-Tarifen bei Lebensversicherungen und Riester-Rente stimmte jetzt (natürlich) auch der Deutsche Gewerkschaftsbund ein. Da lässt sich Frau Engelen-Kefer, äääääh, nicht lumpen. Dabei wird erstaunlich offen argumentiert: Die höheren monatlichen Rentenauszahlungen für Männer werden damit begründet, dass Frauen eine vier Jahre längere Lebenserwartung haben, also ihre Rentenzahlungen länger beziehen. Diese pauschale Einteilung sei aber weder gerechtfertigt noch verfassungsgemäß, sagte die Autorin des Böckler-Gutachtens, Marita Körner. Die Lebenserwartung sei nicht biologisch durch das Geschlecht vorbestimmt, sondern durch die Lebensweise. Die bisher höhere Lebenserwartung von Frauen begründe sich zum Teil dadurch, dass sie weniger häufig erwerbstätig seien.
Sapperlot! Männer neigen in erheblich höherem Maße dazu, sich beim Geldverdienen und Erwirtschaften der in Rede stehenden Rente (oft genug für ihre Familie) die Gesundheit zu ruinieren, und sollen dafür aus Gewerkschaftssicht wohlgemerkt! in Zukunft weniger Ansprüche bei den privaten Renten und Versicherungen haben. (Bei der Gesetzlichen Rente ist es schon längst so.)
Offen blieb, welche Konsequenzen die im DGB organisierten Männer aus diesen profunden Erkenntnissen ziehen sollen. Und was der DGB gegen diese krasse Benachteiligung seiner männlichen Mitglieder zu tun gedenkt, die im Vergleich mit Frauen durch Arbeit ihr Leben deutlich beeinträchtigen und verkürzen. http://www.taz.de/pt/2004/04/24/a0125.nf/text
Frau Engelen-Kefer wies an anderer Stelle darauf hin, dass zwei Drittel aller geringfügig Beschäftigen Frauen sind und dass sie in die Zuverdienstrolle gedrängt werden. http://www.zwd.info/story.php?cat=20&subcat=10&x=20&storyid=2903 Merkwürdig, wie einfach das mit unseren Powerfrauen offenbar ist. Den Frauen, die Minijobs ausüben, so Engelen-Kefer weiter, würde die Möglichkeit genommen, sich ein existenzsicherndes Einkommen und eine soziale Absicherung für die Rente zu erarbeiten. Dass Frauen bei Annahme eines Minijobs nach dieser Möglichkeit höchstwahrscheinlich gar nicht suchen etwa weil sie bereits anderweitig versorgt werden und Millionen von Ehefrauen sich gerne auf die Unterhaltspflichten ihrer Jungs verlassen kommt für Frau Engelen-Kefer nicht in Frage. Denn wo bliebe da die behagliche Gewissheit, unterdrückt und abgedrängt zu werden?
Eine Unterdrückung immerhin, die zur Folge hatt, dass diese kleinen Luder etliche Jahre länger leben. Denn sie arbeiten nicht nur im Schnitt sehr viel weniger. Sie erledigen auch die bei weitem leichteren Arbeiten. In den USA erleiden Männer 95 Prozent der tödlichen Berufsunfälle, weil sie fast zu 100 Prozent die sogenannten Todesberufe ausüben. (Die dann noch übrig bleiben, leben deswegen aber auch nicht annähernd so lange wie Frauen, wie ein simpler Blick in die Altersheime zeigt. Auch ein deutscher Mann, der das 60. Lebensjahr vollendet, hat danach im Schnitt noch immer vier Jahre weniger vor sich als eine gleichaltrige Frau!)
Ein besonders schönes Argument war dann noch dieses: Auch erreicht beispielsweise knapp die Hälfte der Frauen nicht das 80. Lebensjahr, aber immerhin 30 Prozent der Männer werden älter als 80 Jahre. http://www.taz.de/pt/2004/04/27/a0130.nf/text
Am 27. April hat die rotgrüne Koalition übrigens den Unisex für die Riester-Rente beschlossen. Deswegen wird jetzt keineswegs damit gerechnet, dass Frauen dabei besser abschneiden. Es ging nur darum, zu verhindern, dass Männer aufgrund ihrer Lebenserwartung bessere Tarife erhalten. Ein Naivchen schrieb dagegen in der taz, was man natürlicherweise glauben will, um sich selbst die eigene Missgunst nicht eingestehen zu müssen: Männer müssen bei der Riester-Rente künftig mehr zahlen, Frauen weniger. Ach, Heide! http://www.taz.de/pt/2004/04/28/a0235.nf/text
Witzigerweise weist Frau Oestreich darauf hin, dass Frauen ja auch für Männer bei der KFZ-Versicherung mitbezahlten, obwohl sie doch statistisch viel weniger Unfälle bauen. Genau DORT aber gibt es für Frauen eine ähnliche Privilegierung. Schön dass sie mal erwähnt wird, bedauerlich aber ihre diametrale Verfälschung! Sehr aufschlussreich und lesenswert war dagegen gerade in diesem Zusammenhang die Analyse von Süddeutsche-online unter http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/952/30922/
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IDEOLOGISCHE GRUNDLAGEN DES FEMINISMUS:
CLAUDIA PINL BESCHWÖRT IN DER TAZ DEN NORMMENSCHEN
Geschlechterpolitik ist out, alle Minderheiten verdienen Förderung: Schwule, Migranten, Frauen. So gelten Männer weiter als das, was sie gar nicht mehr sind: der Normalfall. Zugegeben, dieser Untertitel machte uns neugierig, obwohl der zugehörige Beitrag von Claudia Pinl stammt, einer seit jeher etwas weinerlichen Schreibse aus dem Kalkleistenkabinett des Feminismus, die einmal sogar versucht haben soll, Alice Schwarzer mit ihrer Tränenseligkeit zu beeindrucken. Ihr könnt euch vorstellen, wie das ausging!?
Frau Pinls Beitrag, dessen Titelzeilen uns erst neugierig machten, plätschert dann eher nichtssagend und über Gender Mainstreaming deliberierend vor sich hin. Wenn man dann schon fast eingedöst ist, kommt es plötzlich knüppeldick. Wir erleben eine neue Faschismusanalyse, Andorra reloaded auf feministisch gewissermaßen, und das in einem Zustand dämmrigen Halbschlafes. Wir ersparen euch die Sedativa und zitieren komplett das Furioso troppo floppo:
Bevor nun die Frauenfrage vollends in den so genannten ganzheitlichen politischen Ansätzen für mehr Offenheit, Toleranz und Zugangsrechte verschwindet, muss an ein paar ältere Erkenntnisse der Frauenbewegung erinnert werden: Frauen sind keine Randgruppe, sondern die Mehrheit der Gesellschaft. Eine immer kleiner werdende Minderheit stellt dagegen jene Sorte Normmensch dar, von der Frauen und Randgruppen abweichen, nämlich junge bis mittelalte einheimische, nicht behinderte, heterosexuelle Männer weißer Hautfarbe.
Dass just diese Minderheit sich als Norm darstellt, ist der patriarchalen Struktur der Gesellschaft geschuldet. Denn nach dem Urmuster der Unterscheidung: Mensch (Mann) - Nichtmann (Frau) basiert die Gesellschaft auf dualen Gegensätzen, die über Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit entscheiden, über Dominanz oder Unterordnung. Die Spur der Herrschaft im Verhältnis der Geschlechter färbt ab auf das Verhältnis des Normmenschen zu anderen Menschen mit abweichenden Merkmalen; auch diese werden in der einen oder anderen Form als minderwertig erachtet. Aber mit der Konstruktion immer neuer Betroffenengruppen, die ihre Identität auf der Basis von Ausgrenzungserfahrungen aufbauen, bestätigen wir lediglich den Normmenschen in seiner Normalität, statt ihn zu demontieren. Ein zielgruppenübergreifender Ansatz kann nur gelingen, wenn das patriarchale Grundmuster der Ausgrenzung im Auge behalten wird: das Dominanz-Unterordnungs-Verhältnis zwischen den Geschlechtern. http://www.taz.de/pt/2004/03/25/a0196.nf/text
Aus dem arischen Übermenschen ist ein Normmensch geworden. Eine Art von Understatement, die uns gerade noch unterscheidet von der Rassenhybris vor 60 Jahren. Es ist das Subjekt jener immer kleiner werdenden Minderheit, von der im Vagen bleibt, ob es die weißen, heterosexuellen, europäischen Männer in toto sind oder eine patriarchalisch herrschende Männerkaste, die sich selbst als jene Sorte Normmensch darstellt. Pinl unterstellt hier eine aktive Ideologisierung, die im vollen Bewußtsein vorgenommen wird, was gleichermaßen soziologisch wie auch psychoanalytisch bemerkenswert ist. Allerdings auch dies eine Anlehnung an die Analyse eines hinterhältig konzipierten Kryptofaschismus, der seine Lügen am Reißbrett zum Behufe der allgemeinen Gleichschaltung entwirft. Selbst in Bezug auf den Nationalsozialismus wäre dies wahrscheinlich eine Verballhornung. Im Kampf gegen den Goliath Patriarchat dagegen ist diese im Furor entladene Verschwörungstheorie für Frau Pinl nichts weniger als gerade Recht.
Als herrsche das selbst für das Mittelalter analytisch nur bedingt zu behauptende Unterwerfungsverhältnis der Geschlechter heute fort, basiert auch unsere Gesellschaft laut Pinl auf jenem Urmuster der Unterscheidung als Herrschaftsfundament, das ziemlich unlogisch Mensch (Mann) und Nichtmann (Frau) gegenüberstelle. Pinl suggeriert gerade durch die Unlogik, die Frauen würden damit zu Nichtmenschen herabgesetzt. Das korrespondiert natürlich trefflich mir ihrem impliziten Faschismus-Vorwurf. Woman is the Nigger of the World, will sagen: sie ist der Untermensch unserer patriarchalischen Gesellschaft.
Man hat den Eindruck, je weniger Resonanz solch ein Vulgärfeminismus noch bei den nachwachsenden Generationen hat, umso heftiger schlägt er verbal um sich. Man müsste den Feminismus eigentlich zum Thema bei zukünftigen Antisemitismus-Konferenzen machen, dürfte man inzwischen nicht hoffen, dass diese ihrerseits totalitäre Lehre ähnlich dem (verbal)radikalen Linkssektierertum an den Universitäten in den siebziger und achtziger Jahre längst im Begriff steht, sich in seine klaustrophilen Nischen zurückzuziehen. Altemanzen wie Schwarzer und Pinl pflegen den Ungeist, weil sie mehr oder weniger gut von ihm leben. Die neue Generation, insofern überhaupt noch frauenbewegt, scheint dagegen durchaus wieder gesprächsfähig und bereit. Damit leisten diese neuen, entspannteren und erheblich sympathischeren Emanzen bei allen Differenzen im Einzelnen nicht nur sich selbst einen guten Dienst. Auch DAS wird einem klar, wenn man solch eine journalistische Klokruste lesen muss, die Frau Pinl den taz-Lesern hier zumutete. Aber vielleicht liegt ja darin ein Verdienst!?
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OHNE MANN KEIN TÄTER?
DIE BUNDESREGIERUNG BEMÜHT SICH, ÜBER IHREN SCHATTEN ZU SPRINGEN
Das Bundesfamilienministerium führt eine Kampagne gegen Missbrauch und Misshandlung von Kindern durch. Wenn man hier zunächst skeptisch ist, so wird man diesmal beim näheren Hinsehen ein wenig überrascht, weil teilweise erstaunlich sachlich und neutral informiert wird: http://www.hinsehen-handeln-helfen.de/ Wer macht so etwas? Man sieht es keinem Menschen an, ob er Kinder missbraucht. Sexuelle Gewalt gibt es in jeder sozialen Schicht, unabhängig von kultureller Herkunft, von Hautfarbe oder Bildungsstand. Meist stammen die Täterinnen und Täter aus dem sozialen Nahbereich der Familie und der Kinder und genießen daher bei Kindern und Eltern einen Vertrauensvorschuss. Sie suchen gezielt die Nähe zu Kindern und versuchen, auf vielfältigen Wegen Abhängigkeiten zu schaffen. Wie machen sich betroffene Kinder bemerkbar? Die meisten Mädchen und Jungen wagen nicht, offen über den sexuellen Missbrauch zu reden (...)
Soweit, so gut. Aber natürlich auch dies: In 80 bis 90 Prozent der Fälle sind die Täter männlich, weitaus seltener üben Frauen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen aus. Dass sexuell motivierte Übergriffe durch Frauen und Mütter häufig nicht in das Schema passen, was regierungsamtlich als sexuelle Gewalt verstanden wird, darf man da füglich vermuten. Immerhin werden die ersten zehn bis 20 Prozent weiblicher Übergriffe auf Kinder inzwischen zur Kenntnis genommen. Man ist bescheiden geworden.
Das öffentliche Empfinden, wenn eine Mutter einen kleinen Jungen oder Mädchen beim Baden wäscht, oder aber wenn ein Vater dies tut, geht noch immer weit auseinander und wird instrumentalisiert! Das hat viel mit der Unterstellung von prinzipieller Arglosigkeit bei Frauen und mit der Vermutung prinzipieller Bösartigkeit bei Männern zu tun. Dies wiederum hat seinerseits eher NICHTS mit Rationalität zu tun. Wenn Zwei dasselbe tun, sollte es auch dasselbe sein unabhängig von den schmutzigen und sensationsgeilen Phantasien einschlägig zweckorientierter Organisationen für Frauen und Alleinerziehende, hochnotpeinlicher Gerichtsbarkeiten oder männlicher Geisselbrüder.
Denselben Vorgang im Falle des Einen als Übergriff zu werten, im Fall der Anderen aber als besondere Fürsorglichkeit, das etabliert ein Rechts- und Wertesystem, das eher den Kackreiz fördert als den Schutz von Kindern. In diesem Denksystem, das die Bundesregierung immerhin löblich bemüht ist zu überwinden, scheint das Vorliegen einer dezidiert sexuellen Gewalt nämlich überhaupt erst davon abhängig zu sein, dass ein Mann als Täter erkannt werden kann. Das scheint dann aber als Kriterium für sich genommen in vielen Fällen schon absolut ausreichend, wie die Erfahrungen Tausender mit Missbrauchsvorwürfen konfrontierter Väter täglich belegen.
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FRAUENHASS, SEXISMUS, SCHEISSDRECK!
MORBIDER KULT, SCHAURIGE RITUALE: DAS ROTEMÄNNERINFO
Schließlich bekamen wir mal wieder Leserpost, diesmal von einem U.Warnke, der schrieb: Durch einen Konkret-Artikel bin ich auf euch aufmerksam geworden, und ich kann nur sagen - alle Achtung! Mir ist noch nie im Leben eine Organisation begegnet, die derart offensiv, geschlossen und stolz die eigene Verblödung herausposaunt. Ich bin selbst lange Jahre in einer Vätergruppe und kenne viele enttäuschte Scheidungsväter, darunter auch einige Spinner. Aber eine solch geballte Ansammlung von Frauenhaß, Sexismus, Stammtisch-Chauvinismus und faschistoidem Scheißdreck wie bei euch ist mir noch nie untergekommen. In unserem Väterverein in Frankfurt sind eure Seiten mittlerweile regelmäßiger Anlaß für Erheiterung. Wenn ihr irgendwie für voll genommen werden wollt, setzt euch doch ausnahmensweise mal argumentativ mit euren Kritiker/inne/n auseinander, statt ihnen mit Beleidigungen und persönlicher Diffamierung zu begegnen.
Bekanntlich haben wir RotenMänner im Gegensatz zu U. Warnke keine grundsätzlichen Probleme mit Beleidigungen, wenn sie nur intelligent vorgetragen werden. Leider wird U. Warnke nicht mal diesem Kriterium gerecht, weil sein bedauernswert restringierter Sprachschatz noch nicht den Sprung aus den achtziger Jahren heraus geschafft hat. Faschistoider Scheißdreck! Ist das nicht herrlich? Und so argumentativ! Um ein Haar hätte er (oder sie) uns sogar als bürgerlich beschimpft. Der Frankfurter Vätergruppe, der Warnke angeblich schon lange Jahre angehört, möchten wir unseren Respekt bekunden. So einen muss man erst mal aushalten! Und dann auch noch jahrelang, herrje.
Ehrlich gesagt, wir wüssten schon mal gerne, wo in unserem Info jemals Frauenhass, Sexismus und Stammtisch-Chauvinismus vorgekommen sein soll. Mit diesem Standardvokabular des demonstrativ gutwilligen Dummbeutels lässt sich ja trefflich arbeiten, weil sie Emotionen befördern anstelle eines Gedankens. Wie gesagt: Wenns denn wenigstens intelligent vorgetragen worden wäre
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Und dann wurde auch noch der Lehrstuhl für katholische Frauenforschung an der Universität Bonn gestrichen. Dabei haben gerade Theologinnen bahnbrechende Erkenntnisse erzielt: Sie haben schon eine Apostelin ausgegraben, mit der man das Priesteramt für Frauen begründen könnte. Wer weiß, was sie noch zu Tage fördern. In der Tat, wer kann es ahnen? http://www.taz.de/pt/2004/04/23/a0192.nf/text sowie http://www.taz.de/pt/2004/04/23/a0118.nf/text
Ein reiches Land, in dem für so einen Bockmist JEMALS Steuergelder ausgegeben werden durften. Welche Toleranz! Katholische Frauenforschung! Man fasst es nicht. Vielleicht demnächst auch buddhistische Bierbrauerkunst? Evangelische Teilchenphysik? Hinduistische Arktisforschung? Erdreistet euch zu lachen, ihr Ignoranten! Grabt lieber, grabt, ihr feministischen Archäologen, vielleicht findet ihr heraus, dass auch Dschingis Khan eine Frau war und womöglich Nachfahrin jener erwähnten Apostelin! Welche Energien das freisetzen könnte!
Der Rest ist blutrünstiges Schweigen.
Euer RedManAlex
(04.05.04)
gesamter Thread:
- Rote Männer Info Nr. 68 (n/t)
-
Odin,
04.05.2004, 20:56
- Da ises -
Odin,
04.05.2004, 20:57
- Re: Da ises -
Sam,
05.05.2004, 17:21
- Re: Da ises - Sam, 05.05.2004, 22:46
- Re: Da ises -
Emmalein,
05.05.2004, 19:35
- Re: Da ises -
Garfield,
05.05.2004, 21:02
- Re: Da ises -
Peter,
06.05.2004, 01:06
- Re: Da ises -
Jolanda,
06.05.2004, 13:52
- Re: Da ises -
Peter,
07.05.2004, 01:46
- Re: Da ises - Odin, 07.05.2004, 20:52
- Re: Da ises -
Peter,
07.05.2004, 01:46
- Re: Da ises -
Jolanda,
06.05.2004, 13:52
- Re: Da ises -
Emmalein,
06.05.2004, 12:20
- Re: Da ises - Andreas, 06.05.2004, 14:23
- Re: Da ises - Bruno, 06.05.2004, 15:22
- Re: Da ises -
Garfield,
06.05.2004, 16:43
- Re: Da ises -
Emmalein,
06.05.2004, 17:38
- Akademiker, nicht 'Akkademiker' (n/t) - Mic, 06.05.2004, 17:58
- Re: Da ises -
Garfield,
06.05.2004, 20:30
- Re: Da ises -
Emmalein,
07.05.2004, 13:03
- Re: Da ises -
Garfield,
07.05.2004, 14:47
- Re: Da ises -
Emmalein,
07.05.2004, 15:12
- Re: Da ises -
Garfield,
07.05.2004, 16:35
- Re: Da ises -
Emmalein,
10.05.2004, 15:31
- Re: Da ises -
Garfield,
10.05.2004, 16:32
- Re: Da ises -
Sven74,
10.05.2004, 16:53
- Re: Da ises - Emmalein, 10.05.2004, 17:15
- Re: Da ises - Emmalein, 10.05.2004, 16:55
- Re: Da ises -
Sven74,
10.05.2004, 16:53
- Re: Da ises -
Garfield,
10.05.2004, 16:32
- Re: Da ises -
Emmalein,
10.05.2004, 15:31
- Re: Da ises -
Garfield,
07.05.2004, 16:35
- Re: Da ises -
Emmalein,
07.05.2004, 15:12
- Re: Da ises -
Garfield,
07.05.2004, 14:47
- Re: Da ises -
Emmalein,
07.05.2004, 13:03
- Re: Da ises -
Emmalein,
06.05.2004, 17:38
- Re: Da ises -
Peter,
06.05.2004, 01:06
- Re: Da ises - Bruno, 06.05.2004, 15:10
- Re: Da ises -
Garfield,
05.05.2004, 21:02
- Re: Da ises -
Sam,
05.05.2004, 17:21
- Da ises -
Odin,
04.05.2004, 20:57