Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frage

Der Eamn(n)ze, Wednesday, 14.01.2004, 21:08 (vor 8058 Tagen) @ Horst

Als Antwort auf: Warum ihr falsch liegt von Horst am 14. Januar 2004 16:30:21:

Erst einmal ein Lob an Deine geniale Wortschöpfung "kompensatorische Maßnahmen". Die hätte das Zeug dazu, zum Unwort-Anwärter 2004 zu werden. Genialer hätte Joseph G. eine willkürliche quasi-apartheitliche Benachteiligung einer Bevölkerungsgruppe auch nicht verschleiern können. Glückwunsch!

So, nun zur Frage: Stell Dir vor, du wirst von Deiner Frau geschieden und mußt um das Umgangsrecht Deines Kindes kämpfen (Sorgerecht kannst Du ja eh vergessen, wenn es hart auf hart kommt). Obendrein zahlst Du Exgatten-Unterhalt an Deine Frau + Kindes-Unterhalt und schrammst dadurch am Existenzminimum vorbei. (Bitte jetzt nicht schreien "das gibt's nicht". Das ist auf Dich bezogen eine hypotetische Annahme, aber in tausenden Fällen Realität.)

Betrachtest Du die gesetzlichen Regelungen, nach denen ein Vater de facto ein Elternteil 2.Klasse ist und potentielle Melkkuh für seine Exgattin, als kompensatorische Maßnahmen?

Würdest Du diese Ungerechtigkeiten im o.g. Szenario (wenn es Dich selber trifft!) als "kompensatorische Maßnahmen" respektieren?

(PS: Ich bitte Dich nochmals: Das Szenario gibt es tausendfach, also bitte der Frage nicht ausweichen. Danke)


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