Re: Was tun? - Thesen zur Strategie einer möglichen Männerrechtsbewegung
Als Antwort auf: Re: Was tun? - Thesen zur Strategie einer möglichen Männerrechtsbewegung von Norbert am 16. August 2003 08:23:19:
Sicher, ich auch. Der Punkt ist aber: Es hing vom GUTEN WILLEN des jeweils einzelnen Mannes ab, ob er seine Frau beim Geld mitreden ließ oder nicht, denn letztenendes war der Check immer auf seinen Namen ausgestellt.
Sorry, dieses halte ich einfach für einen Mythos.
Die Behauptung, wie rechtlos Frauen gewesen seien haben sich eigentlich nie halten lassen.
Aber daß bei einer Hausfrauen-Ehe die Gehalts-Checks auf den Namen des Mannes ausgestellt wurden, ist kein Mythos. Das war schwarz auf weiß auf den Gehalts-Checks zu lesen und damit erstmal ein knallharter rechtlicher Sachverhalt. (*)
Es wurden von dem Feministinen übelste Beispiele angeführt, die wohl aber nicht die Regel waren.
Die Feministinnen haben das dann natürlich gewaltig überzeichnet und versucht, die Masse der Männer als Haustyrannen hinzustellen. Aber es gab in all der Polemik einen kleinen, nicht ganz unwichtigen waren Kern: Die besschriebene finanzielle Abhängigkeit der meisten Frauen, die nicht ausgenutzt werden mußte, aber ausgenutzt werden konnte.
Wie gesagt, meine Mutter hat bestimmt.
Vom Mitreden meines Vaters konnte dabei nicht die Rede sein.
Daß DEIN Vater - warum auch immer - nicht von seinem Verfügungsrecht über sein Arbeitseinkommen GEBRAUCH gemacht hat, ändert nichts an der grundsätzlichen Autorität, welche das Geldeinkommen damals dem Mann gegenüber der Ehe- und Hausfrau verlieh.
Ein System, daß Gelegenheit zum Haustyrannen-spielen bietet, ist auch dann verkehrt, wenn die meisten diese Gelegenheit kaum oder gar nicht ergreifen. Daß es diese Gelegenheit überhaupt gab, war an sich ein Misstand.
Hierzu möchte ich auf das Thema 'Familienterroristin' von Erin Pizzey verweisen.
Abgesehen davon, daß heute diese Tyrannespiel ganz problemlos von den 'opfer'-Frauen gespielt werden kann, und noch staatlicherseits unterstützt wird.
HEUTE ist das auch eine ganz andere Situtation. Heute (d. h. seit den Familienrechtsreformen der 70er Jahre) gibt es die Möglichkeit der beliebigen Scheidungsabzocke, durch die die einstige Geld-rannschaffer-Autorität des Mannes sich schnell ins Gegenteil verkehren, d. h. in einen Frondienst verwandeln kann.
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* = Mein Großvater war zeitweise so was wie ein Vorarbeiter in der Industrie, als da noch der Lohn in Tüten ausgezahlt wurde. Da kamen öfters kurz vorm Lohntag die Ehefrauen bestimmter Arbeiter vorbei und baten ihn, er möge IHNEN den Lohn aushändigen, um zu verhindern, daß die Ehemänner mit der Lohntüte gleich in die Kneipe verschwinden. Das spricht nicht gerade dafür, daß zuhause gemeinsam über das Geldausgeben beratschlagt wurde.
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