Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ergänzung

Lars, Friday, 15.08.2003, 16:18 (vor 8209 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Re: Was tun? - Thesen zur Strategie einer möglichen Männerrechtsbewegung von Lars am 15. August 2003 13:03:01:

ERGÄNZUNG:

es ist zwar richtig, darauf hinzuweisen, daß Erwerbsarbeit in der Regel nichts mit Selbstverwirklichung, sondern vielmehr mit Streß und Rechnungen-bezahlen-müssen zu tun hat. Auch stimmt es, daß bis in die 1960er Jahre hinein die Masse der Frauen in realistischer Erahnung des Stresses in der Berufswelt sich nur zu gerne von dem Mutter&Hausfrau-Leitbild in den Medien hat leiten lassen.

Du weist zwar zurecht darauf hin, daß es aus der Wirtschaft schon vor der Frauenbewegung eine Nachfrage nach zusätzlichen, dann eben auch weiblichen Arbeitskräften gab (erst kriegsbedingt, dann wegen dem "Wirtschaftswunder"), aber auf das Leitbild in den Medien hat sich dies bis Mitte der 60er überhaupt nicht ausgewirkt (vermutlich weil der Arbeitskräftemangel im Wirtschaftswunder von seiner Struktur her auch durch südeuropäische Arbeitsmigranten ausgeglichen werden konnte, weil er eben primär Industrie-Arbeitsplätze betraf. - Anders wurde es dann als (infolge der zunahme der tertiären Sektors) in der zweiten Hälfte der 60er auch zunehmend akademisch ausgebildete Kräfte händeringend gesucht wurden. Hier boten sich natürlich Abiturientinnen, die mit der deutschen Sprache aufgewachsen waren, mehr an.)


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