Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Was tun? - Thesen zur Strategie einer möglichen Männerrechtsbewegung

Jörg, Friday, 15.08.2003, 23:49 (vor 8208 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Re: Was tun? - Thesen zur Strategie einer möglichen Männerrechtsbewegung von Lars am 15. August 2003 16:18:48:

Hi
Auch die These mit dem 'tyrannischen' Geldbeschaffer läßt sich nicht so verallgemeinern.
Bei meinen Eltern (Heirat noch vor dem 2. WK) hat zwar mein Vater das Geld erarbeitet, jedoch hat immer meine Mutter darüber bestimmt!
Und dies kenne ich von einigen andern Familien in gleicher Weise.

Sicher, ich auch. Der Punkt ist aber: Es hing vom GUTEN WILLEN des jeweils einzelnen Mannes ab, ob er seine Frau beim Geld mitreden ließ oder nicht, denn letztenendes war der Check immer auf seinen Namen ausgestellt. Ein System, daß Gelegenheit zum Haustyrannen-spielen bietet, ist auch dann verkehrt, wenn die meisten diese Gelegenheit kaum oder gar nicht ergreifen. Daß es diese Gelegenheit überhaupt gab, war an sich ein Misstand.

Das ist sicher richtig. Andererseits sind Frauen meines Erachtens nie ganz
machtlos gewesen. Sie sind zum einen auf zwischenmenschlichem Gebiet oft
die besseren Taktierer und haben zum anderen auch eine Art Sexualmacht
inne. Wie sagt Ferdi noch so schön: "Männer werden flugs zu Dackeln, wenn
Frauen mit dem Hintern wackeln." Man kann nun über die Sinnhaftigkeit
dieses Spruches streiten, aber vom Prinzip her ist er durchaus zutreffend.
(Ich glaube übrigens nicht, daß die Triebgesteuertheit vieler Männer
lediglich anerzogen ist.)

Gruß, Jörg


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