Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Immer mehr Vergewaltigungen angezeigt, die Zahl der Falschbeschuldigerinnen steigt

ray, Friday, 03.09.2010, 02:09 (vor 5611 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Die angesichts der Zahlen nahe liegende Vermutung, dass angesichts der
Risikolosigkeit für Täterinnen schlicht die Anzahl der
Falschbeschuldigungen deutlich gestiegen ist, kommt im Artikel nicht zum
Ausdruck.

Sie hätte dann Relevanz, wenn auch die angebliche Risikolosigkeit im gleichen Maße zugenommen hätte. Es gibt aber kein Gesetz, was die Strafe für Falschaussagen usw. gesenkt hätte.

Vielmehr wird mit Formulierungen wie 'Aufklärungsquote von
Vergewaltigungen sinkt' der Eindruck erweckt, eine Zunahme von
Vergewaltigungen sei Realität und nur Gesetzgebung samt
'Beweisschwierigkeiten' des angeblichen Opfers verhinderten eine
Verurteilung.

Was als These auch nicht so von der Hand zu weisen wäre. Das es auch noch weitere Gründe geben kann, ist richtig.

Wird jemand freigesprochen oder nicht verurteilt, ist der Fall durchaus
'aufgeklärt', auch wenn diese Vorstellung dem Feminismus zuwiderlaufen mag.


Wenn es in 87 % der angezeigten Vergewaltigungen nicht zu einer
Verurteilung kommt, stellt sich die Frage, ob es rechtstaatlich angemessen
sein kann, die offernbar stark wachsende Zahl der Falschbeschuldigerinnen
weiterhin ungestraft zu lassen.

Rein nüchtern betrachtet, wenn man mal all die Ideologien wegnimmt, ist ein nicht verurteilter Fall kein Beweis für die eine noch für die andere These. Beides ist möglich, es kann eine Falschbeschuldigung sein, es kann aber auch ein Freispuch mangels beweisen sein.


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