Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mein Damaskuserlebnis!

Roslin, Saturday, 30.01.2010, 11:47 (vor 5815 Tagen) @ DschinDschin
bearbeitet von Roslin, Saturday, 30.01.2010, 11:51


Nur in einem Punkt komme ich nicht weiter: Man kann nicht liebevoller
Vater von Töchern und Ehemann sein und gleichzeitig den Hass gegen das
Weibsvolk ausleben. Denn ich stehe dazu: Frauen sind von ihrem Wesen her
Parasiten am MANN, d.h. der Summe der Männer.


DschinDschin

Das hat mir gerade noch gefehlt, Dein Post hier.
Es ist scheißkalt, es schneit, die Winterdepression wird fühlbar und dann ist einer der klügsten Schreiber hier offensichtlich auch nicht mehr in der Lage, zwischen einer widerlichen Ideologie, ihren oft (aber nicht immer!) widerlichen VertreterInnen und DEN Frauen zu unterscheiden.

WAS IST DARAN SO SCHWER?

Ja, Feministinnen sind oft widerliche, narzisstische, egoistische Dummbratzen, selbstgefällig, selbstgerecht, denkfaul und glaubensstark.

Aber das sind nicht die Frauen.

Schau Dir Deine Töchter an.

Du sagst, Du liebst sie.
Dann werden sie doch genügend Züge aufweisen, die sie liebenswert machen.

Du kannst mir doch nicht erzählen, es gäbe in Deinem Leben außer Deinen Töchtern nicht auch noch andere liebenswerte, achtenswerte, bewundernswerte Frauen, Deine Mutter, eine Oma, eine Geliebte, Freundin, Tante, was weiß ich.

So arm an liebenswerten Frauen in seinem Umfeld kann doch kaum ein Mann sein, als dass er dauerhaft und ernstlich in Gefahr geriete, am weiblichen Geschlecht zu verzweifeln, nur weil seine widerlichsten Exemplare eine Ideologie entwickelten, von der sie behaupten, sie verträte DIE Interessen ALLER Frauen.

Das tut sie nicht!
So wenig wie der Nationalsozialismus mit DEN Deutschen gleichzusetzen war, der Stalinismus mit den Russen, so wenig ist der Feminismus mit DEN Frauen gleichzusetzen.

Du hast es doch selbst sehr gut beschrieben: Wir sind wie Hunde, die sich auf einer Wiese von Scheißhaufen zu Scheißhaufen voranschnüffeln und irgendwann zu der Überzeugung gelangen, die ganze Wiese bestünde nur noch aus Scheißhaufen.

Ein Irrtum.

Ein Irrtum, dem auch viele Feministinnen erlegen sein werden bei ihrer Beschäftigung mit Männern, ein Irrtum, der den penetranten Männerhass des heute vorherrschenden Bessermenschinnen - Feminismus heraufführte.

Wäre verheerend, wenn es Männerrechtlern/Maskulisten nicht besser erginge.

Nicht die Frauen sind der Feind, sondern die FeministInnen.
Selbst die sind nicht unbedingt persönliche Feinde, sondern nur insoweit sie VertreterInnen einer verkommenen, sexistischen Ideologie sind, die man auch wieder ablegen kann.
Dann bleibt vielleicht ein achtenswerter Mensch übrig.
Das war z.B. bei Lew Kopelew der Fall, der ein fanatischer Jungkommunist war, ein zutiefst gläubiger Stalinist.
Bei etlichen FeministInnen kann es ähnliche Entwicklungen geben.
Das sollte man nie vergessen und deshalb auch in FeministInnen nicht den absolut bösen Feind sehen, den es persönlich zu "vernichten" gälte.

Es kann in jeder auch ein Kopelew stecken.


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