Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

tommy (eig. reg. wgvdl.com-user), TakkaTukkaLand, Friday, 29.01.2010, 09:09 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess?

Es war ein Mix aus beidem. Zunächst einmal wurde ich im zurückliegenden September Vater eines Sohnes.

In dem Zusammenhang erinnerte ich mich (ich komme aus Ostdeutschland) wie es schon in den frühen 80ern überall hieß: "Mädchen sind die braveren", "Mädchen sind die klügeren", "Mädchen sind die ... besseren" (insbesondere in der Schule).

Sonderbar war nur, dass es an meiner Schule (ich war kurz nach der Wende 13) eine Mädchenclique gab ... die trotz ihres "braveren Wesens" z.B. mich auf dem Schulhof verdroschen haben. Mir wurden 2 Zähne ausgeschlagen.

Mit Jungs habe ich mich in meiner Schulzeit auch gekloppt. Aber das war anders. Da ging es "Mann gegen Mann" ... und wenn einer am Boden lag, dann war Schluß.

Als ich von diesen Trullas verdroschen wurde sah ich mich nicht einem sondern vier "braven Mädchen" gegenüber. 2 hielten mich fest und zwei schlugen und traten mich. Ich hatte keine Chance mich wehren zu können. Als ich am Boden lag wurde ich von allen vieren bespukt und von den beiden, die mich zunächst festhielten, noch mehrfach getreten.

Der Grund für diese "Attacke" war, ich habe zu ungünstig gesessen, so das eine von denen nicht bei mir abschreiben konnte während einer Klausur.

Lehrer meinten danach zu mir: "Du bist ein Junge! Wehre Dich!" und das wars dann.

Sowas möchte ich meinem Sohn, wenn möglich, ersparen.

Weiterhin macht mich zum Maskulinisten die Tatssache, das in meiner ostdeutschen Lokalzeitung beinahe täglich Artikel über von Männern ausgehende häusliche Gewalt, irgendwelche dämlichen Gleichstellungslesbenthemen sowie die typischen "Frauen sind die besseren XYZ" stehen. All das was dort so verbreitet wird, dass passt so garnicht zu meinen Erfahrungen in meinem Umfeld.

Nur um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, ich bin absolut FÜR GLEICHBERECHTIGUNG! Aber abslout gegen Priveligierung ... so wie sich die Politsen die Welt gerade basteln.

Und genau da liegt der Knackpunkt. Die WessiFemanzen haben einen institutionalisierten Femifaschismus geschaffen, der alles männliche als schlecht und böse einstuft und abwertet und das weiblich überglorifiziert.

Ich habe festgestellt, mein Sohn ist weder böse noch schlecht. Und ich will nicht, dass er das von irgendwelchen FemifaschistINNEN eingeimpft bekommt.

Es hat sich eine Polisenclique etabliert, gegen die die Parteibonzen und Apparatschiks der SED und aus der DDR Chorknaben waren.

Anfangs stellte ich hier sehr naive Fragen, was sich aber relativ schnell änderte.

Ich stellte fest, wie ernst dieses Thema ist. Ich bin nicht nur Maskulinist ... ich bekenne mich dazu ANITFEMINIST zu sein. Weil Feminismus ebenso wie Kapitalismus, Faschismus, Kommunismus und (vermeintlicher) Sozialismus immer auf Kosten irgendeiner Gruppe geht. In diesem Fall auf Kosten der Männer.

Mein Sohn ist kein Täterwesen. Mein Sohn ist ebensviel "wert" wie ein Mädchen! Meinem Sohn stehen in seinem einzigen Leben, das er hat, die selben Rechte zu wie Mädchen und Frauen! Und das werden ihm keinen FemiLesben nehmen!


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