Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Unseren Deckhengst, Dampfroß den Dritten, halten wir sehr artgerecht.

Ruth Teibold-Wagner, Wednesday, 06.10.2004, 14:45 (vor 7792 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Nachtrag: von Max am 05. Oktober 2004 19:26:37:

Genau! Mit richtigem Namen heißt Eva außerdem Ruth von Teibold und Wagner! Da hast du´s!
Willst du noch mehr wissen? Sie ist eine Geborene von Zitzewitz und Eschenbach und besitzt beträchtliche Ländereien in Ostpreussen! Heute noch! Und E.V.A. ist die Abkürzung für "Eine-Vollblut-Adlige". Da schaust, was? Na ja, Insiderwissen halt....
Freundlicher Gruß - Max

Hallo!

Hier wird ja gnadenloses Fremd-Outing betrieben. Mein Pseudonym Eva ist offensichtlich verbrannt. Ob so etwas dem Datenschutzgesetz entspricht?

Sei dem, wie dem sei – Herrn Erdingers Behauptung, dass meine Familie auch heute noch ihre ursprünglichen Ländereien in Ostpreußen besitzen würde, möchte ich entschieden dementieren.

Richtig ist dagegen, dass der Besitz der ostpreußischen Linie (5 Dörfer, 1 Marktflecken, 247 Hektar Ackerland für Kartoffelanbau, ca. 1000 Hektar Weideland für Pferdezucht sowie Schloss Zitzewitz selbst) durch die Bolschewisten im Jahre 1946 enteignet wurde, und wir von der Adenauer-Regierung viel zu wenig Kriegsfolgenlastenausgleich erhielten. Wir verwendeten das Geld für einen Neuanfang im Westen, nämlich um den alten fränkischen Familiensitz der Eschenbacher Linie zu modernisieren und um im schönen Frankenlande zusätzliches Weideland zu erwerben, das wir für den Wiederaufbau unserer Trakehner-Zucht benötigten.
Familiensitz ist heute Schloss Teibold bei Ansbach (nicht weit von Wolframs-Eschenbach), dessen erste urkundliche Erwähung in das Jahr 1247 zurückreicht. Das einstmals herrliche Zitzewitz (die „Perle an der Zönsitz“) ist in den Jahrzehnten bolschewistischer Misswirtschaft zerfallen, die Bausubstanz ist rettungslos verloren, wie unser familieneigenes Architektenbüro urteilt.
Deshalb denken wir an einen nur teilweisen Wiedererwerb. Die Polen sind heutzutage den Deutschen gegenüber dankbar, wenn wir investieren. Sie bieten uns Alteigentümern einen fairen Preis und haben uns das Erstkaufsrecht für die Dörfer eingeräumt. Sie tun das aus eigenem Interesse, denn sie wünschen, dass die vertriebenen Deutschen wiederkommen. Sie wissen selbst, dass nur so eine Chance für ein Ende der sprichwörtlichen „polnischen Wirtschaft“ besteht.

Zum Schluß möchte ich am Rande noch erwähnen, dass wir einen Zuchthengst haben, der direkter Nachfahre des Tilsiter Hengstes Dampfroß ist. Mehr muss wohl nicht erwähnt werden, um die Bedeutung unserer Wiederaufzucht zu betonen. Das soll jetzt aber wirklich nicht männerfeindlich sein. Wir halten unseren Zuchthengst namens „Dampfroß der Dritte“ sehr artgerecht und lassen ihm alle Pflege zuteil kommen. Er darf regelmäßig seinen Deckungspflichten nachkommen, die er mit offensichtlicher Freude erfüllt. Er hat ja auch den Vorteil, dass er keinen Kindes-Unterhalt zahlen muß (im Gegensatz zu den menschlichen Deckhengsten). Er führt ein beneidenswertes Dasein, das muß ich gerade auch als Frau sagen.

Nähere Informationen über die Trakehner:
http://www.provinz-ostpreussen.de/ostpreussen/os_trakehnen.html

mit freundlichen Grüßen
Ruth Teibold-Wagner
(geborene derer von Zitzewitz und Eschenbach)


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