Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Politiker schlägt sozialen Pflichtdienst für Männer vor.

Odin, Tuesday, 05.10.2004, 00:59 (vor 7794 Tagen) @ pit b.

Als Antwort auf: Politiker schlägt sozialen Pflichtdienst für Männer vor. von pit b. am 04. Oktober 2004 20:35:16:

Berlin/dpa. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat die Einführung einer sozialen Dienstpflicht für alle jungen Männer vorgeschlagen. In der «Berliner Zeitung» (Freitag) begründete er das mit der mangelnden Wehrgerechtigkeit. Derzeit wird lediglich jeder dritte junge Mann zur Bundeswehr einberufen, auch am Zivildienst kommen viele vorbei.
«Ich selbst bin ein leidenschaftlicher Anhänger der Wehrpflicht», sagte Beck. «Aus Gründen der Dienstgerechtigkeit sollten wir nun über einen sozialen Pflichtdienst für alle jungen Männer nachdenken.» Bedarf in der Gesellschaft gebe es genug, beispielsweise in der Behindertenbetreuung, der Pflege, aber auch im Umweltschutz. Beck machte klar, dass die soziale Dienstpflicht nur für Männer gelten solle: «Junge Frauen nehme ich aus. Sie haben später oft berufliche Nachteile, wenn sie sich für ein Kind entscheiden.»

Unbestätigten Meldungen zufolge, soll er noch hinzugefügt haben: "Männer, die den Wehr- oder Zivildienst abgeleistet haben, sind daraufhin natürlich lebenslang von allen häuslichen Verpflichtungen befreit und dürfen bei einer Bewerbung den Arbeitgeber darauf hinweisen, daß evtl. weibliche Konkurrentinnen ihre staatliche Pflicht, Kinder zu bekommen noch erfüllen müssen und darum jederzeit ausfallen können."


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