Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?

Anti-Sexistin, Wednesday, 11.02.2004, 00:05 (vor 8029 Tagen) @ MalSehen

Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von MalSehen am 10. Februar 2004 21:10:43:

Na susu,
du bist also anderer Ansicht. Schön, du denkst, man könne gesellschaftliche Mißstände nur dann und nur auf diese Weise angehen, in dem man sie unter den Diskurs des Gender stellt.
Das kannst du gerne so sehen. Für mich sind die Ideen des Gender teilweise Irrgedanken, weil das Fundament auf dem sie stehen rein theoretische Konstrukte sind und deren Abstraktion sowohl zu richtigen, wie zu falschen Analysen kommen. Das kann man diskutieren.
Aber hier geht es um alltägliche und reale Probleme. Ein Mißstand, der sich aus der Gesetzeslage ergibt bedarf keiner Analyse durch Gender und seine Konstruktionen. Zumal Gender heute dazu benutzt wird genau das weiter zu betreiben, was der Feminismus begonnen hat.
Ihr wollt ein Genderforum? Dann macht eins. Lasst nur Mitglieder zur Diskussion zu, die sich mit dem Thema nachweislich beschäftigt haben.
Aber weder die Theorie des Gender an sich, noch die vertieften Kenntnisse der Gendertheorie sind und sollen Vorraussetzung der Diskussion sein.
Argumentation die sich auf Gendertheorie beziehen bedürfen also einer Erklärung und keines Verweises auf Literatur und das bei gleichzeitiger Weigerung selbst mal eine Diskussion im Archiv zu lesen.
Niemand wird dich abhalten Erkenntnisse aus der Gendertheorie einzubringen, aber niemand wird dir darin folgen erstmal Gendertheorie zu machen.
Grüße
MalSehen

Susu, es gibt noch einen anderen Grund, weshalb manche "Männer" hier Gender ablehnen: Sie wollen wieder alle Vorrechte und deshalb nicht auf die Geschlechtsidentität kritisch reflektieren.

Anti-Sexistin


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