Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?

Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 15:09 (vor 8030 Tagen) @ MalSehen

Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von MalSehen am 10. Februar 2004 12:31:44:

Es ist immer dasselbe mit diesen Frauen:

welchen?

1. Ein Forenteilnehmer schreibt etwas.

oder stellt einen Artikel aus irgendeiner Zeitung ein...

2. Irgendsoeine Frau funkt dazwischen.

Oh, doch kein öffentliches Forum und doch keine Meinungsfreiheit.
Tonfall hochnäsig, null Argumente, und - ganz wichtig - die ursprüngliche Aussage falsch wiedergebend.
In meinem Fall wagte ich mir, darauf hinzuweisen, daß vieles, was hier geschrieben wird (z.B. Wehrpflicht, Sexismus etc.) überholt ist.

3. Und dann passiert viel zu oft das: Weitere Forenteilnehmer fangen an, auf dieser Grundlage zu diskutieren. Entweder sie knüpfen bei der Meinung dieser Frau an, obwohl sie doch gerade klar gemacht hat, daß sich eine Diskussion mit ihr nicht im mindesten lohnt. Oder die Forenteilnehmer "springen in die Bresche", um die vermeintlich ursprüngliche Aussage zu verteidigen - obwohl die in Wirklichkeit doch ganz anders aussah, als von Anti-Sexistin/Emmalein etc behauptet.

Wunderbar. Einen Satz aus dem Artikel haben wir z.B. schon mal, worüber sich endlich vielleicht mal sachlich diskutieren liesse (s.u.) Depravieren ist noch nicht Argumentieren.

4. Wenn es ganz schlimm läuft, wird über den ursprünglichen Beitrag nicht mehr diskutiert. Er ist damit zerredet. Wenn hinter solchen Postings wie denen von "Anti-Sexistin" oder Emmalein überhaupt eine Überlegung steckt, dann diese.

Wurde bisland auch nicht. Da stehen ganz gewaltige Behauptungen in dem Artikel (Männer übernehmen die Probleme der Frauen und ziehen sie sich an, sie benutzen Kinder, dabei geht es nur um die eigenen Interesse) und darauf wurde nicht sachlich argumentiert in diesem Thread. Wenn doch, dann zeig mir wo. Stattdessen Pauschalurteile und los auf den Autor, statt den Text mal in seinen Vorwürfen (wenn er auch viel zu stark gefeatured ist) ernst zu nehmen und sachliche Gegenargumente zu bringen. Über den fiesen ersten Abschnitt und seinen Sexismus hätte man sich auch aufregen können, doch na ja. Ich bin eben Gender und Maskulinisten sind genau wie Feministen eben sexistisch.
Wo wurde hier bislang über den Artikel ernsthaft geredet. Bislang stand hier dazu nur aufgeregtes Zeug.

Am besten man ignoriert das dumme Geschwätz einfach von vorneherein.

Lerne selbst was Klügeres sagen oder hältst Du so eine emotionale Empörung wie in diesem Thread tatsächlich noch für eine ernstzunehmende Diskussion. Welch eine Betriebsblindheit!

Anti-Sexistin

Ok, fassen wir kurz Zusammen, DU glaubst das einige Themen überholt sind, wie die Wehrpflicht,

stimmt.

aber das man sich im Detail mit dem Vorwurf auseinandersetzen sollte, der Väter würden die Kinder für ihre eigenen Zwecke mißbrauchen.

stimmt auch.

Das ist kleingeistig und genau die Ebene, auf der man die Debatte nicht fürhen kann.

Ich finde nichts daran kleingeistig, mal zu fragen, was jetzt an diesem Punkt an dem Artikel dran ist und welche konkreten Gegenbelege es dafür von masulistischer Seite gibt.

Die Männer werfen Frauen vor, sie instrumentalisieren die Kinder und nun wird der Vorwurf umgedreht. Das sind rhetorische Spielchen.

Dann würdest Du dem oben zitierten Artikel in diesem Punkt Recht geben?

Deine Antworten auf Beiträge hier fallen in die selbe Kategorie. Statt Argumenten immer nur dümmliche Kommentare und Interpretationen, die beweisen, das du weder diskutieren willst, noch dich mit den Beiträgen anderer ernsthaft auseinandersetzt.

Nein, bislang habe ich hier bis auf suse noch keine Argumentation in Sachen Gender-Thematik gefunden. Behauptungen und Depravierungen kamen hingegen häufig vor.

Als Krönung produzierst du dann langweile Provokationen, die einem Phrasengenerator entstammen können: "Ich bin eben Gender und Maskulinisten sind genau wie Feministen eben sexistisch."

Ich habe keine Zeit, meine Position nochmals darzustellen. Sie steht schon weiter unten im Thread "Geschlechterrollen". Weiter untern ist ein Zitat aus dem Text, der sich über die Publikationen des Vereins äußert. Vielleicht setzt man damit mal an, diese Vorwürfe sachlich zu entkräften statt den Autor nur als linken Feministen abzustempeln.

Das Ganze wird noch damit garniert, das du die fehlende thematische Auseinandersetzung beklagst.

Ach, wenn Ihr Männer seid, werdet Ihr doch noch mit einer sachlichen Kritik umgehen können und darauf sachlich reagieren können. Packt vernünftige Argumente und Belege heraus (jau, ich kenne richtige Klasse-Männer, die so was mit links machen), aber hier die Herren fühlen sich ja schon beim geringsten begründeten Sacheinwand persönlich auf den Schlipps getreten bzw. angegriffen und dann geht's wieder auf die Frau- und Femi-Polemik (wie sachlich), wo ein Manager nur nicken würde und sagen würde: jau, da haben wir noch eine Lücke, packen wirs mal anders an.

Entweder du kopiert Xenia oder du bist es.

Die Einseitigkeit und die Pauschalisierungen hier sind schon erstaunlich. Ganz schön peinlich von Dir.

MalSehen


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