Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Das frauenfeindlichste Land Europas-Mein Leserbrief

Bruno, Thursday, 31.07.2003, 00:37 (vor 8225 Tagen) @ Frank

Als Antwort auf: Das frauenfeindlichste Land Europas von Frank am 30. Juli 2003 14:30:53:

200.000.000 Euro werden pro Jahr für Frauenintegration in männerdominierte Berufe. Für Männerintegration in Frauenberufe gibt es 0 Euro, trotz Versprechen der Politiker, Männer in die Erziehungsarbeit integrieren zu wollen.

Die männliche Jugendarbeitslosenquote ist um 43% höher als die weibliche, Tendenz steigend.

In den Behörden werden Männer seit Jahren durch "positive" Diskriminierung hinausgedrängt.

Während die Mädchen in einem Girls-Day Technikberufe kennenlernen dürfen, lässt man die Jungen im Stich und signalisiert ihnen, dass sich die Politik einen Kehrricht um ihre Zukunftsängste schert.

PISA hat gezeigt, dass Jungen die eindeutigen Verlierer der chancenungleichen Bildungspolitik in Deutschland sind. Das wird der Öffentlichkeit natürlich verschwiegen. Ist nicht zeitgeiskonform.

In Deutschland gibt es 19 Frauengesundheitszentren aber nicht ein einziges Männergesundheitszentrum, aber dafür dürfen Männer auch 7 Jahre früher sterben. Das entlastet die Rentenkasse.

Frauen wird ab 30 eine Hautkrebsvorsorge bezahlt. Männer erst ab 45. Dafür erkranken aber 50% mehr Männer an Hautkrebs in dieser Altersstufe.

Das sind nur einige Beispiele der "frauenfeindlichen Benachteiligungen". Wenn ich diese Definition von "Benachteiligung" sehe, finde ich es Schade, dass wir in keinem Männerfeindlesland leben.
Solche Benachteiligungen hätte ich als Mann auch gerne.

Gruß

Bruno


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