Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Das frauenfeindlichste Land Europas

Anabasis, Wednesday, 30.07.2003, 23:01 (vor 8225 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Re: Das frauenfeindlichste Land Europas von Lars am 30. Juli 2003 18:52:39:

- Die Forderung nach einem besseren Angebot an Kindergärten und Ganztagsschulen ist erstmal ok.

So isses!

(Bedenkt: Wenn diese Forderung erfüllt würde, könnte keine Scheidungs-Frau mehr Unterhalt vom Ex-Mann beanspruchen mit dem Argument, sie sei ja durch die Kinder ans Haus gebunden!)

Das interessiert keinen deutschen Mutterschaftskreuz-Richter. Die deutsche Mutter muß 12 Jahre nicht arbeiten, wenn der Ex zahlt, auch wenn sie für jedes Kind drei Kindergartenplätze hat und die Personalvermittler ihre Gartenpforte belagern. Schluß! Arisch! Aus!

- Das Problem: Umfassende Kinderbetreuungsprogramme würden nur Sinn machen, wenn sie auch tatsächlich durch eine sprunghaft steigende weiblickhe Vollzeiterwerbsbevölkerung in Anspruch genommen werden würden.
Aber so viele Vollzeit-Arbeitsplätze gibt unsere durchrationalisierte und hocheffiziente Wirtschaft doch gar nicht mehr her!

Es fehlt nicht an Arbeit in unserem Land. Nur ist unser Land totreguliert und die Pfründenwärter verhindern, dass die Arbeitsplätze geschaffen werden. Allein die Aufhebung der Flächentarifverträge würde es vielen Betrieben ermöglichen, mit den Neumitgliedern der EU im Osten zu konkurrieren. Sicher wäre auch eine Steuerentlastung hilfreich - je weniger Steuern dieser Staat einnimmt, um so weniger Kampflesbenprogramme kann er bezahlen und um so mehr Investitionskapital können die Betriebe aufbauen.

Gruß Anabasis


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