Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: keine vaterschaftstests ohne einverständnis der mutter

Jolanda, Thursday, 05.06.2003, 13:22 (vor 8280 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: keine vaterschaftstests ohne einverständnis der mutter von Odin am 04. Juni 2003 18:17:48:

Lieber Odin

Hier wird einfach immer mit zwei verschiedenen Ellen gemessen.

Ich meine, wenn ich als Frau fremd gehe und dann schwanger werde, dann schulde ich meinem Partner und dem Kind, dass ich auch dazu stehe und sage, was Sache ist.

Wenn man hier von Verantwortung und Kindeswohl reden will, dann würde es genau hier anfangen. Die Mutter ist die Person, die dieses ganze würdelose Spiel eröffnet.

Aber keiner wirft der Mutter vor, dass man kein Kind zeugt mit einem Mann, wenn man mit einem anderen verheiratet ist, ich frage mich eh immer wieder, ob die Frauen echt zu doof sind, zu verhüten. Wie kann es nur sein, dass in der heutigen Zeit, so viele Frauen ungewollt schwanger werden?!

Es ist kein Problem, wenn Frau sagt, der Bauch gehört mir, ich treibe ab, ist mir doch egal was du als Vater davon hälst. Es ist egal, wenn ich ein Kind zeuge mit einem anderen Mann, es meinem Partner verschweige und ihn ein Leben lang für dieses Kind bezahlen lasse. Es ist egal, dass ich dem richtigen Vater sein Kind unterschlage, es ist egal, dass das Kind nie erfahren wird, wer wirklich sein Vater ist.

Aber es ist nicht egal und schadet dem Kind, wenn Mann herausfinden will, ob er der echte Vater ist?!

Es schadet also dem Kind, wenn ich einen Gentest mache, obwohl ich das dem Kind so gar nicht sagen muss, ich komme auch zu einem Gentest ohne dass das Kind sofort erfahren muss, was hier abgeklärt wird.

Es schadet dem Kind aber nicht, wenn es seinen richtigen Vater nie kennenlernt, es schadet dem Kind nicht, wenn nach einer Trennung der Vater ausgeblendet wird?! Wieviele Mütter tun alles, um nach einer Trennung dafür zu sorgen,, dass die Kinder und der Vater sich kaum mehr sehen, das schadet also nicht, hier regt man sich nicht auf?!

Ist echt total komisch. Generell geht es immer nur um das Wohl der Frau, nie um das Wohl des Kindes. Frau kann tun, was sie will, egal ob es gut ist für das Kind, sie als Mutter hat hier die grösste Macht. Aber sobald Väter sich wehren und auch mitbestimmen wollen, dann schreit jeder nach dem Kindeswohl.

Es gibt Frauenwohl und Kindeswohl, Frauenrechte und Kinderrechte, aber keiner scheint akzeptieren zu wollen, dass es auch Männerwohl gibt und Männerrechte.

Es kommt mir oft echt vor, als würden wir in einer Zweiklassengesellschaft leben, auf der einen Seite die Frauen und Kinder und auf der anderen Seite die Männer. Sowas kann doch einfach nicht fair sein, dass man das immer wieder begründen muss ist schon befremdlich.

Es grüsst dich
Jolanda


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